Tödliche Falle im Whirlpool: Ein 12-Jähriger verliert sein Leben.
Todesfalle im Hotel-PoolJunge (12) ertrinkt im Whirlpool – schrecklicher Verdacht

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Kinderschuhe schwimmen im Wasser.
Ein Familienurlaub in Italien sollte eigentlich eine sorglose Zeit werden, doch er mündete in einem furchtbaren Drama. Ein Junge im Alter von zwölf Jahren kam infolge eines entsetzlichen Unglücks in einem Sprudelbecken eines Hotels bei Rimini ums Leben. Der Unfall geschah am Ostersonntag in der kleinen Ortschaft Pennabilli.
Wie örtliche Publikationen melden, wurde das Bein des Kindes von einer Filteranlage im Becken festgesogen. Beinahe fünf Minuten lang war er unter der Wasseroberfläche gefangen, eine Befreiung aus eigener Kraft war ihm unmöglich. Die Saugkraft ließ erst nach, als Angestellte des Hotels die Stromzufuhr unterbrachen und so die Pumpe anhielten. Das berichtet „t-online“.
War ein fehlendes Gitter die Todesursache?
Ein Rettungshelikopter flog den Jungen umgehend in ein Krankenhaus, doch jede Rettung war vergeblich. Die Behörden gehen davon aus, dass die fehlende Sauerstoffzufuhr einen Herzstillstand sowie gravierende Schäden am Gehirn verursachte. Der Hirntod des Kindes wurde dann am Donnerstag offiziell erklärt.
Die Anklagebehörde untersucht den Fall mittlerweile wegen Totschlags und hat das Whirlpool-Areal abgeriegelt. Anfänglich wurde noch von fahrlässiger Tötung gesprochen. Eine furchtbare Vermutung steht im Mittelpunkt der Ermittlungen: Es scheint, als habe eine Sicherheitsabdeckung vor der Filteranlage gefehlt. Wer diese entfernt hat, ist bislang nicht geklärt.
Zusammen mit seinen Eltern und Onkeln verbrachte der Junge seinen Urlaub dort. Die Familie war erst kurz vorher aus der Gemeinde San Benedetto del Tronto gekommen. Etwa zehn Zeugenaussagen wurden schon aufgenommen und eine Autopsie steht im Raum. (red)
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