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Urteil nach Todes-CrashRaser (25) tötete 19-Jährige – jetzt muss er für immer in den Knast

Richterhammer und Schriftzug Femizid

Copyright: IMAGO / Steinach

Richterhammer und Schriftzug Femizid.

Er riss eine 19-Jährige aus dem Leben. Dafür gab's jetzt die Höchststrafe.

Ein Hammer-Urteil für den Todesfahrer aus Remscheid! Das Landgericht in Wuppertal sprach am Donnerstag ein unmissverständliches Verdikt. Für einen 25 Jahre alten Deutschen heißt es nun: lebenslange Haft wegen Mordes. Er hatte mit einem Sportwagen, der über 700 PS stark war, zwei Frauen umgefahren.

Die furchtbare Tragödie spielte sich am 30. April des Vorjahres ab. Mit 1,46 Promille intus verlor der junge Fahrer beim Anfahren die Herrschaft über seinen PS-Boliden. Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, schoss auf den Gehweg und katapultierte zwei junge Frauen meterweit. Eine 19-Jährige verlor ihr Leben, ihre Freundin kam mit gravierenden Verletzungen davon. Das berichtet „t-online“.

Ankläger findet klare Worte: „Er war eine Zeitbombe“

Im Gerichtsverfahren wurde deutlich: Dem Fahrer ging es ums Angeben mit dem Wagen. Die Anklagebehörde war überzeugt, dass der 25-Jährige beim Beschleunigen den Tod von Passanten bewusst in Kauf nahm. Der Staatsanwalt brachte es im Gerichtssaal auf den Punkt: „Er war eine Zeitbombe.“

Der Beschuldigte gab zwar zu, das Auto gefahren zu haben, eine Absicht zu töten stritt er aber entschieden ab. Doch diese Verteidigung brachte ihm nichts. Experten bestätigten vor Gericht, dass der Mercedes AMG, der zum Zeitpunkt des Crashs mehr als 720 PS gehabt haben soll, keine technischen Fehler aufwies. Die Verantwortung lag somit einzig beim Fahrer. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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