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Suff-Eskalation in TirolDeutscher (22) schläft im falschen Bett – und randaliert

In Sölden hat ein junger Deutscher betrunken randaliert (Symbolbild aus Sölden).

Copyright: IMAGO/Harald Dostal

In Sölden hat ein junger Deutscher betrunken randaliert (Symbolbild aus Sölden).

Ein Suff-Ausflug mit Folgen: Ein junger Deutscher (22) landet im falschen Hotelzimmer und rastet komplett aus.

Für mächtig Ärger hat ein junger Mann aus Deutschland im Ferienort Sölden in Österreich gesorgt. Der Tourist wurde gewalttätig, weshalb die Polizei einschreiten musste. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige der Staatsanwaltschaft in Innsbruck.

Laut Mitteilung der Tiroler Polizei spazierte der 22-Jährige am Sonntagabend (8. März) in eine Herberge in Sölden. Dort legte er sich in den Schlafraum eines fremden Gastes. Unklar ist, wie er hineingelangte. Der Mann aus Deutschland war in diesem Hotel nicht einmal eingebucht. Anscheinend stand die Zimmertür offen, was dem Touristen ermöglichte, das Bett zu besetzen.

Fest steht aber, dass der junge Tourist erheblich betrunken war. Gegen 22.50 Uhr entdeckte der eigentliche Zimmergast den schlafenden Mann und informierte den Inhaber des Hotels.

Zusammen rüttelten sie den 22-Jährigen wach, der daraufhin sofort ausfallend wurde. Er gebärdete sich feindselig und holte zum Schlag gegen den Hotel-Betreiber aus.

Betrunkener attackiert sogar die Polizei

Daraufhin wurden die Behörden alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Streife jagte der Betrunkene den eigentlichen Gast des Zimmers bis ins Freie. Er attackierte auch den Hotelier erneut, der dabei Blessuren davontrug. Über die Schwere der Verletzungen machte die Polizei keine Angaben.

Nur mit der Unterstützung von zwei Mitarbeitern aus einem Hotel nebenan konnte der Tobende überwältigt werden. Bis die Beamten da waren, wurde er von ihnen fixiert. Der junge Mann gab jedoch immer noch keine Ruhe und attackierte sogar einen der Polizisten. Daraufhin klickten die Handschellen und er wurde auf die Dienststelle mitgenommen.

Obwohl der Deutsche später entlassen wurde, muss er sich nun vor der Staatsanwaltschaft in Innsbruck für seine Taten verantworten. 

Der Ort Sölden im Öztal zählt rund 3.000 Bewohner, lockt aber jährlich zehntausende Urlauber an. Die Gemeinde ist berühmt für ihr pulsierendes Nachtleben nach dem Skifahren mit vielen Kneipen und Clubs. In Tirol bilden Urlauber aus Deutschland die bei weitem größte Gruppe internationaler Besucher. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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