Krasser Wetter-Wechsel: Deutschland schwitzt bei 23 Grad, wo eben noch Schnee lag!
Temperatur-Chaos in DeutschlandVon Schnee-Schock zu Hitze-Welle und Sturm

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Rheingrafenstein mit Ästen, Mond und blauem Himmel.
Was für ein verrücktes Wetter-Spektakel zum Monatsende! Deutschland steht kopf. Wo vor kurzem noch 15 bis 25 Zentimeter Schnee in Süddeutschland für Winter-Stimmung sorgten, explodieren die Temperaturen jetzt förmlich. Am Freitag sind im Südwesten Spitzenwerte von bis zu 23 Grad drin – das riecht nach einem neuen Rekord! Der Diplom-Meteorologe Stefan Wietstock meint, bei Sonnenschein und lauem Lüftchen kommt es einem vor „wie im Frühsommer“.
Aber Achtung, das ist nur die eine Seite der Medaille! Während ein Großteil des Landes bei 18 bis 21 Grad ins Schwitzen kommt, wird es im Südosten sowie an den Alpen richtig frostig. Dort können die Werte auf bis zu minus 2 Grad absacken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt auch eine Warnung für leichten Frost in der Nacht auf Samstag im Gebiet südlich der Donau heraus. Und es wird stürmisch: An den Nordseeinseln fegen Windböen mit etwa 55 Stundenkilometern, während auf dem Brocken sogar heftige Sturmböen mit 80 bis 90 Stundenkilometern toben. Das berichtet „t-online“.
Der Samstag spaltet Deutschland dann wettertechnisch in zwei Lager. Im östlichen und südöstlichen Teil dürfen sich nach anfänglichem Nebel über reichlich Sonnenschein freuen. Im Rest des Landes machen sich hingegen dichte Wolken breit. Regen ist vor allem für Norddeutschland angesagt, später erwischt es auch das Rheinland und den Oberrhein. Die Thermometer zeigen dabei 12 bis 17 Grad, im Osten sind sogar bis zu 19 Grad drin. Im Westen legt der Wind eine Schippe drauf, und in den Bergen kann es richtig stürmisch werden.
Am Sonntag wird es dann ein wenig kühler, aber von Winter keine Spur. Die Temperaturen klettern nur noch auf Werte zwischen 7 und 15 Grad. Wolken und Regen verziehen sich allmählich in Richtung Südosten und Osten. Dahinter klart der Himmel auf, auch wenn es im südlichen Bereich und im Nordwesten ab und zu nass werden kann. Für die Jahreszeit ist es laut DWD aber immer noch deutlich zu warm.
Und wie sehen die Aussichten aus? Ein echter Wintereinbruch ist laut DWD vorerst nicht geplant. Der Montag bringt Temperaturen von 11 Grad in Vorpommern bis hin zu 17 Grad am Rhein. Im Süden kann es vereinzelt zu Schauern oder kurzen Gewittern kommen. Die Folgetage gestalten sich ebenfalls wechselhaft, aber durchweg zu mild. In der nächsten Woche könnten die Temperaturen sogar wieder an der 20-Grad-Marke kratzen. (red)
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