Auch Wochen nach der Schließung liegt noch Müll auf dem Gelände des Kölner Großmarkts.
Es wurde immer schlimmerBeseitigung in Köln läuft – noch immer Ekel-Funde
Die Aufräumarbeiten auf dem Kölner Großmarkt gehen weiter. Nachdem die Stadt im Januar schon 250 Tonnen Müll entsorgen ließ, läuft seit dem 4. Februar eine neue Reinigungsaktion, so eine Sprecherin. Wie viel Abfall seitdem zusätzlich beseitigt wurde, ist noch unklar. Selbst Mitte Februar finden sich zwischen den verlassenen Läden noch immer Essensreste.
Zum Jahreswechsel hatte der Großmarkt in Köln seine Pforten geschlossen. Auf dem Areal in Raderberg soll das Projekt Parkstadt Süd entstehen, ein neues Viertel mit Wohnungen, Büros und Parks. Diese Grünanlagen sollen den Grüngürtel in Rodenkirchen bis an den Rhein erweitern. Die letzten 50 Händler und Händlerinnen mussten dafür weichen; sie zogen um, lösten ihre Firmen auf oder meldeten Insolvenz an.
Abfallproblem auf dem Großmarkt spitzte sich zum Ende zu
Das Müllproblem hatte sich gegen Ende des vergangenen Jahres zunehmend verschärft. Laut Michael Rieke, Sprecher der Interessensgemeinschaft, luden einige „schwarze Schafe“ unter den Händlern sowie Unbekannte palettenweise Abfall vor der denkmalgeschützten Halle ab. Die Stadt ist seitdem durchgehend mit der Beseitigung beschäftigt.
Seit Anfang des Jahres dokumentieren Anwohnende die Situation mit Fotos und Videos in sozialen Netzwerken. Die Aufnahmen zeigen, dass die Müllmenge langsam abnimmt. Laut einer Sprecherin ist unklar, wer genau den Abfall verursacht hat. Bereits im Herbst erklärte die Stadt: „In Fällen, in denen ein Verursacher ermittelt werden kann, wird ein Ordnungsgeld verhängt. Zudem beauftragt die Verwaltung regelmäßig die AWB mit einer außerordentlichen Reinigung. Die Kosten hierfür trägt die Stadt Köln.“
Der umfassende Abriss auf dem Gelände hat noch nicht angefangen. Lediglich die Großmarkthalle selbst soll erhalten bleiben und als zentraler Punkt des neuen Stadtviertels für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (red)
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