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Massive StörungenDeutsche Bahn spricht von Angriff – steckt Putin dahinter?

Die Störungen der Auskunfts- und Buchungssysteme der Deutschen Bahn sind nach Unternehmensangaben auf einen Cyberangriff zurückzuführen. (Symbolbild)

Copyright: Julian Stratenschulte/dpa

Die Störungen der Auskunfts- und Buchungssysteme der Deutschen Bahn sind nach Unternehmensangaben auf einen Cyberangriff zurückzuführen. (Symbolbild)

Seit Dienstag gab es IT-Störungen bei der Deutschen Bahn. Der Grund war eine Cyberattacke, wie es jetzt heißt. 

Die Störungen der Auskunfts- und Buchungssysteme der Deutschen Bahn sind nach Unternehmensangaben auf einen Cyberangriff zurückzuführen. Inzwischen stehen die Systeme wieder zur Verfügung, wie die Bahn mitteilte. Über mögliche Urheber des Angriffs machte der Konzern keine Angaben.

Schon am Dienstagnachmittag hatte es IT-Schwierigkeiten gegeben. Betroffen waren sowohl die Bahn-App „DB Navigator“ als auch die Website bahn.de. Auf beiden Systemen können Kunden und Kundinnen üblicherweise unter anderem Fahrplanauskünfte einholen und Fahrkarten buchen. Nachdem die Systeme am Abend wieder „weitgehend stabil“ liefen, wie die Bahn mitteilte, gab es am Mittwochmorgen erneut Probleme mit den Systemen.

Bahn: Abwehrmaßnahmen wirkten

„Unsere Abwehrmaßnahmen haben gegriffen, um die Auswirkungen für unsere Kunden zunächst so gering wie möglich zu halten“, teilte ein Bahnsprecher mit. Dennoch sei es zu vorübergehenden Einschränkungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen gekommen.

Nach Informationen der „Bild“ sollen russische Hacker hinter dem IT-Chaos bei der Bahn stecken.

Bei der Attacke handelte es sich nach Angaben der Bahn um einen DDoS-Angriff. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine digitale Überlastungsattacke: Dabei schicken tausende gekaperte Computer oder Geräte gleichzeitig so viele Anfragen an eine Website oder eine App wie den „DB Navigator“, dass diese in die Knie gehen.

Für die Nutzer und Nutzerinnen sieht das so aus, als sei die Seite offline, obwohl sie technisch nicht zerstört wurde. Ziel solcher Angriffe ist es meist, Unternehmen oder Behörden zu erpressen, zu sabotieren oder politisch unter Druck zu setzen. (dpa)

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