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Ärger mit ReichsbürgerWeil er Strafe nicht zahlt, rückt SEK in Wuppertal an

Mann aus «Reichsbürger»-Szene festgenommen

Copyright: -/Blaulicht-Solingen/dpa

Polizisten stehen vor einem Hauseingang. Ein mutmaßlich der «Reichsbürger»-Szene angehörender Mann ist in Wuppertal von der Polizei festgenommen worden. (Symbolbild)

Großeinsatz wegen 2000€! SEK nimmt Reichsbürger (69) fest

Großeinsatz in Wuppertal! Dort haben Spezialkräfte der Polizei einen 69-jährigen Mann verhaftet, der mutmaßlich zur „Reichsbürger“-Szene gehört. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigte, dass die Einsatzkräfte einen bestehenden Haftbefehl vollstreckten.

SEK-Einsatz wegen unbezahlter Geldstrafe

Der Grund für den ganzen Aufruhr: Der Mann hatte eine rechtskräftige Verurteilung wegen versuchter Nötigung ignoriert. Er sollte eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen, was 40 Tagessätzen gleichkommt. Aber der 69-Jährige weigerte sich schlicht, die Summe zu begleichen.

Aus diesem Grund lag gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts Wuppertal vor, um eine Ersatzfreiheitsstrafe durchzusetzen. Das hat für den Mann jetzt Konsequenzen: Ihm drohen voraussichtlich 20 Tage hinter Gittern.

Situation eskaliert: Mann knallt Polizisten die Tür vor der Nase zu

Als die Polizisten bei dem Mann erschienen, machte dieser nach einem kurzen Wortwechsel die Tür einfach wieder zu. Aus der Wohnung drangen danach Geräusche, die die Beamten alarmierten. Sie befürchteten, der Mann könnte versuchen, sich zu verschanzen.

Wegen dieser heiklen Entwicklung wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zur Unterstützung gerufen. Nach weiterer Kommunikation konnten die Beamten den 69-Jährigen aber überzeugen, seine Wohnung freiwillig zu verlassen. Zum Glück wurde bei der ganzen Aktion niemand verletzt.

Was steckt hinter der „Reichsbürger“-Bewegung?

Anhänger dieser Bewegung, oft als Reichsbürgerinnen und Reichsbürger bezeichnet, akzeptieren die Bundesrepublik Deutschland und deren Rechtssystem nicht. Sie hängen der Falschinformation an, das Deutsche Reich würde immer noch existieren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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