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Schüler sticht auf Lehrerin18-Jähriger nach drei Messer-Attacken wegen Mordversuchs vor Gericht

Großer Polizeieinsatz an Berufskolleg in Essen

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Die Anklage gegen den mutmaßlichen Islamisten wurde zugelassen. (Archivbild)

Essen: Prozess nach islamistischen Messer-Attacken beginnt

Knapp neun Monate nach den schrecklichen Messer-Attacken mit mutmaßlich islamistischem Hintergrund in Essen startet jetzt der Prozess. Vor Gericht steht ein heute 18-jähriger Angeklagter. Die Anklage der Bundesanwaltschaft wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf zugelassen und lautet auf dreifachen Mordversuch gegen den jungen Kosovaren.

Die Vorwürfe sind heftig: Am 5. September 2025 soll er an einem Essener Berufskolleg mehrfach auf seine Lehrerin eingestochen haben. Die Bundesanwaltschaft geht von einem islamistischen Motiv für die Taten aus. Der damals erst 17-Jährige soll zudem einen Hausmeister einer Grundschule sowie einen wohnungslosen Mann an einer Haltestelle attackiert haben.

Hausmeister wehrte sich erfolgreich

Der Hausmeister konnte sich dem Angriff widersetzen, weshalb der Verdächtige sein Messer nicht einsetzen konnte. Alle attackierten Personen haben überlebt, erlitten jedoch teilweise gravierende Verletzungen.

Was besonders schockiert: Der damals 17-Jährige soll auf der Jagd nach weiteren Opfern sogar zweimal die Alte Synagoge in Essen aufgesucht haben. Sein Ziel: gezielt jüdische Menschen angreifen. Laut Anklageschrift fand er dort aber niemanden vor, den er als passendes Opfer ansah.

Polizei stoppt Täter mit Schuss

Um seiner Ergreifung zu entkommen und als Märtyrer zu sterben, rannte der Verdächtige laut Anklage am Ende mit gezücktem Messer auf Polizisten zu. Ein Schuss der Beamten hielt ihn auf und fügte ihm eine Verletzung im Gesicht zu.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm nun nicht nur dreifachen Mordversuch vor, sondern auch Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung. Seit dem 6. September 2025 sitzt der Angeklagte in U-Haft.

Weil er zum Zeitpunkt der Taten noch Jugendlicher war, wird zum Prozessauftakt darüber befunden, ob die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird. Für den gesamten Prozess sind vorerst 13 Verhandlungstage bis Anfang September geplant. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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