In der bayerischen Gemeinde Schorndorf herrscht Entsetzen nach einem Brandanschlag auf den örtlichen Christkindlmarkt. Unbekannte Täter setzten in der Nacht zum Sonntag mehrere Buden in Brand, was der Bürgermeister als gezielten Angriff wertet.
Schock in BayernBrandanschlag auf Weihnachtsmarkt

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In der bayerischen Gemeinde Schorndorf herrscht Entsetzen nach einem Brandanschlag auf den örtlichen Christkindlmarkt. Das Symbolfoto zeigt einen Weihnachtsmarkt in Berlin.
Am frühen Sonntagmorgen, gegen 4 Uhr, ereignete sich der Vorfall im Zentrum der 3.000-Seelen-Gemeinde Schorndorf. Die betroffenen Buden standen direkt auf dem Kirchplatz in der Nähe des Rathauses. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie sich eine oder mehrere Personen an den Verkaufsständen zu schaffen machten.
Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass die Holzhütten mit Petroleum übergossen und anschließend in Brand gesteckt wurden. Eine aufmerksame Autofahrerin bemerkte die Flammen zufällig und verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Ihr schnelles Handeln verhinderte einen weitaus größeren Schaden am Markt. Das berichtet „t-online“.
Bürgermeister zeigt sich fassungslos
Bürgermeister Max Schmaderer äußerte sich gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR) entsetzt und sprach von einem „Anschlag auf das Ehrenamt und die Vereine. Der Vorfall überschattet das 40-jährige Jubiläum des Marktes, der traditionell nur am ersten Adventssonntag stattfindet. Trotz des Angriffs konnte der Christkindlmarkt wie geplant für die Besucherinnen und Besucher öffnen.
Schmaderer appellierte an die Bevölkerung, den Markt nun erst recht zu besuchen, um die betroffenen Vereine finanziell zu unterstützen und den Schaden auszugleichen. In der Zwischenzeit hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und wertet das Videomaterial der Überwachungskamera aus. Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. (red)
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