Besinnlich soll es zugehen beim „Adventsfest der 100.000 Lichter“. Da hatte Gastgeber Florian Silbereisen die Rechnung ohne Star-Gast Ross Antony gemacht. Dessen Geschenk-Idee verbreitete kurz Panik auf der Bühne - ehe andere Gäste vor allem für Gänsehaut sorgten.
„Mach aus, das Ding!“Florian Silbereisen gerät in ARD-Show in Panik

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Florian Silbereisen (l.) bekommt bei einer Geschenkidee von Ross Antony plötzlich Panik.
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Direkt zu Beginn der erfolgreichen Weihnachtsshow wurde es musikalisch: Nach zehn Jahren kehrte Vanessa Mai am Samstagabend im Ersten zum „Adventsfest der 100.000 Lichter“ zurück und begeisterte das Publikum mit dem Weihnachtslied „Es schneit“ von Kinderliederstar Rolf Zuckowski. Doch nicht nur sie sorgte mit ihrem Auftritt für Aufsehen.
Schauspielerin Simone Thomalla überraschte die Schlagerfans mit ihrem Gesangstalent, als sie mit Florian Silbereisen, Helmut Lotti und Semino Rossi „Mary's Boychild“ sang. Ebenso durfte die 60-Jährige in diesem Jahr die traditionelle Adventsgeschichte vorlesen.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer wurden in diesem Jahr aber nicht nur musikalisch unterhalten, sondern auch mit einer Menge Humor. Unter anderem brachte Ross Antony wieder einmal die Fans mit Weihnachtsgeschenke-Ideen zum Lachen. Doch ein Präsent fand Moderator Florian Silbereisen wohl nicht ganz so toll.
Ross Antony stellte dem beliebten Moderator ein sogenanntes „Putz-Go-Kart“ vor und bat ihn darum, sich einmal auf das ungewöhnliche Gefährt zu setzen. Doch dieses machte offenbar nicht das, was sich Florian Silbereisen erhofft hatte: Plötzlich fuhr das Go-Kart los und der 44-Jährige wusste nicht, wie man es zum Stoppen bringt. „Wie schalte ich denn aus, Ross? Mach aus, das Ding!“, schrie der Schlagerstar panisch. Wenig später gelang es ihm endlich, das Go-Kart anzuhalten.
Doch nicht nur humorvolle Momente sorgten an diesem Abend für Aufsehen: Sängerin Stefanie Hertel rührte das Publikum zutiefst, als sie mit emotionalen Worten an ihren geliebten Vater Eberhard erinnerte, der im Juni 2024 verstorben ist. „Du weißt ja, mein lieber Papa, der nämlich heute Geburtstag hätte und 87 Jahre alt geworden wäre – der jetzt garantiert runterschaut. Wir alle vergessen ihn nie“, trauerte die 46-Jährige.

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Stefanie Hertel erinnerte sich an ihren verstorbenen Vater Eberhard, der „jetzt garantiert runterschaut“.
Für viel Emotionen sorgte natürlich auch wieder der feierliche Höhepunkt des Adventsfestes: Das Friedenslicht aus Bethlehem fand traditionell seinen Weg ins Studio nach Suhl. Es steht als Symbol für Zusammenhalt, auch über die Ländergrenzen hinaus.
Andrea Berg hatte an diesem Abend die besondere Ehre, gemeinsam mit Florian Silbereisen das Friedenslicht an alle Stargäste weiterzugeben. Anschließend verabschiedete sich Florian Silbereisen mit emotionalen Worten beim Publikum: „Möge das Friedenslicht bis zu Ihnen nach Hause leuchten. Tun Sie mir bitte den Gefallen: Bleiben oder werden Sie gesund.“ (tsch)
