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Schock-Beichte nach Silvester-AttackenMann (21) gesteht: „Das ist geil“

Polizeibeamte stehen 2022 in Berlin hinter explodierendem Feuerwerk: Auch in diesem Jahr wurden wieder Einsatzkräfte gezielt angegriffen.

Polizeibeamte stehen 2022 in Berlin hinter explodierendem Feuerwerk: Auch in diesem Jahr wurden wieder Einsatzkräfte gezielt angegriffen.

Ein Silvester-Chaot legt ein krasses Geständnis ab.

Es sind Worte, die sprachlos machen! Unter dem Namen Luka packt nun ein 21-Jähriger aus, dessen Worte kaum zu ertragen sind. Das normale Zünden von Feuerwerk zum Jahreswechsel ist für ihn stinklangweilig. Die richtige Gaudi fängt für ihn erst an, wenn Beamte mit den Raketen attackiert werden.

Gegenüber der „Welt“ offenbarte er in einem Gespräch: „Das ist dann wie im Film“.

„Das gibt einem Adrenalinkicks und das ist geil“

Der 21-Jährige, der bei Frankfurt wohnt und dessen Familie kroatische sowie deutsche Wurzeln hat, schildert den besonderen Kick: „Der Rauch, dieses Blaulicht, das Wegrennen und weitermachen. Das gibt einem Adrenalinkicks und das ist geil.“

In der Nacht zum neuen Jahr war er nach eigener Aussage ganz bewusst „auf der Suche nach Stress“ – und hatte eine Schreckschusswaffe, Böller und ein Messer dabei. Einen Unterschied macht er aber: Die Feuerwehr lässt er in Ruhe, weil die ihm in der Vergangenheit selbst schon beigestanden sei.

„Man macht halt einfach mal Scheiße“

Und Luka ist mit seiner Haltung offenbar nicht allein. Die Bilanz ist erschreckend: Allein in Frankfurt zählte man elf Gewaltdelikte gegen Helfer, in Berlin erlitten 21 Polizisten durch Böller-Attacken Verletzungen. Auch in Köln wurden Einsatzkräfte gezielt mit Feuerwerkskörpern angegriffen. In Leverkusen gab es einen besonders heftigen Fall: Dort wurden Streifenteams zu einer Mülltonne gerufen und während des Einsatzes von Unbekannten attackiert, auch mit einer Schreckschusswaffe.

Ob die Angriffe mit Absicht geschehen, dazu äußert sich der junge Mann aber widersprüchlich. Seine Begründung: „Es passiert unkontrolliert, denn man ist halt unterwegs, mit Freunden und man macht halt einfach mal Scheiße.“

Gibt es für ihn überhaupt Grenzen? Anscheinend kaum. Die rote Linie ist erst überschritten, wenn es zur Festnahme kommt: „Wenn wir gekascht werden, also festgenommen werden sollten, dann war es zu viel.“

Die Motivation für sein Handeln sieht er in seiner persönlichen Situation. Mit seinen zwei Brüdern bewohnt er ein einziges Zimmer, während seine Eltern für ein geringes Gehalt schuften müssen. Er wolle damit klarmachen, „dass das Leben nicht gut genug ist“. Durch die Ausschreitungen will er beweisen, „wer das Sagen hat“. Sein schockierender Schluss: „Das nennt man Macht und das ist auch manchmal geil.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.