Krefeld: Einbrecher flieht – Polizeihund „Beast“ beißt zu
Flucht endet mit BissPolizeihund stellt Einbrecher – Mann muss operiert werden

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Die Polizei schnappte den mutmaßlichen Einbrecher und fand auch das Diebesgut. (Symbolbild)
In Krefeld ist die Flucht eines mutmaßlichen Einbrechers (50) dramatisch gescheitert. Sein Fluchtversuch endete in der Klinik, gestoppt von einem vierbeinigen Polizisten: Diensthund „Beast“ hatte den entscheidenden Biss.
Gegen Ende des Nachmittags fiel der Startschuss für die Jagd. Einem wachsamen Zeugen fiel eine Gestalt auf, die sich verdächtig an einem Haus im Benrader Feld zu schaffen machte. Ohne zu zögern, wählte er den Notruf. Ein Beamter mit seinem Diensthund traf als erster am Einsatzort ein und sah sofort die Bescherung: ein Einbruch. Just in diesem Augenblick sprang ein Mann durch ein rückwärtiges Fenster und rannte davon.
Erst übers Feld, dann per Heli-Suche
Der Flüchtige sprintete los und suchte Deckung auf einem nahen Acker. Aber die Einsatzkräfte blieben ihm dicht auf den Fersen und alarmierten einen Polizei-Heli, der das Gelände von oben absuchte. Aufgeben war für den Verdächtigen aber keine Option.
Vom Acker aus ging es für ihn direkt auf ein Gartengrundstück, wo er sich in einem Schuppen verbarrikadierte. Die Polizisten kesselten die Hütte ein und sprachen eine klare Aufforderung an den 50-Jährigen aus, herauszukommen. Seine Antwort? Er versuchte abermals, über ein Fenster zu fliehen.
Dann schnappt „Beast“ zu
Das war der Augenblick, in dem die Situation eskalierte. Um den Mann endgültig zu stoppen, ließen die Beamten ihren vierbeinigen Kollegen von der Leine. In einer offiziellen Mitteilung der Polizei heißt es dazu: „Um die weitere Flucht zu unterbinden, wurde der Diensthund Beast eingesetzt, der seiner Aufgabe nachkam und den Einbrecher durch einen Biss ins Bein stellte“.
Die Aktion hatte Erfolg. Der Verdächtige, bei der Polizei kein Unbekannter, wurde dingfest gemacht. Auch die Beute aus dem Einbruch wurde gefunden. Die Verletzung durch den Hundebiss machte eine Operation im Krankenhaus für den 50-Jährigen unumgänglich. Jetzt wartet er auf seine Vorführung vor den Haftrichter. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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