Kaum zu glauben, was sich hier abspielte: Ein Brummifahrer torkelte mit einem lebensgefährlichen Alkoholpegel über die Autobahn. Nur ein Anruf konnte eine Tragödie verhindern.
Zeuge verhindert SchlimmeresPolizei holt Lkw-Fahrer mit 3,24 Promille von der Autobahn

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Die Polizei hat in Niedersachsen einen Lkw-Fahrer mit 3,24 Promille aus dem Verkehr gezogen (Symbolfoto).
Bei diesem Sattelschlepper hatte nicht nur der Lkw ordentlich getankt: Die Polizei hat über eine brandgefährliche Alkoholfahrt auf der A7 am späten Samstagabend (11. Juli 2026) berichtet.
Bei der Fahrt Richtung Kassel war der Brummi einem anderen Fahrer wegen der unsicheren Fahrweise aufgefallen. Der Zeuge wählte ohne zu zögern den Notruf und verhinderte damit womöglich Schlimmeres.
Strafanzeige nach Alkoholfahrt im Lkw
Die Meldung erreichte die Autobahnpolizei Hildesheim um 21.50 Uhr. Ein Einsatzwagen der Autobahnpolizei traf kurze Zeit später auf den Lkw. Um 22.10 Uhr wurde der Laster auf den Rastplatz Ambergau eskortiert, der sich zwischen den Anschlussstellen Bockenem und Rhüden in Niedersachsen befindet.
Das Ergebnis der Kontrolle überraschte selbst die Einsatzkräfte: Das Testgerät zeigte bei dem 40-jährigen Fahrer aus Belarus einen schier unglaublichen Alkoholwert von 3,24 Promille.
Für den stark alkoholisierten Fahrer endete die Tour an Ort und Stelle. Die Beamten nahmen ihn mit zur Dienststelle, um eine Blutentnahme durchzuführen. Seine Fahrerlaubnis wurde umgehend eingezogen und ein deutschlandweites Fahrverbot verhängt. Den Mann erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen seiner Alkoholfahrt.
Die Hildesheimer Polizei unterstrich die enorme Bedeutung der Mitteilung durch den wachsamen Verkehrsteilnehmer. Seine prompte Reaktion hat womöglich ein schreckliches Unglück auf der Autobahn abgewendet. (red)
