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Nicht zu fassen Maskenverweigerer mit absoluter Ekel-Aktion in Flugzeug – Airline reagiert konsequent

Frachtabfertiger bereiten sich auf das Entladen einer Boeing 777-300 vor.

Ein US-Fluggast viel negativ auf. Schnell stellte sich heraus, dass er ein Maskengegner war. Das Foto wurde am 10. Dezember 2020 in Chicago aufgenommen.

Das sieht man nicht alle Tage. Ein US-Fluggast zieht sich statt einer medizinischen Schutzmaske einen roten Tanga über das Gesicht. Anschließend vergleicht er sich sogar mit Rosa Parks. Was ist da los?

Weil er sich anstelle einer Schutzmaske einen roten Tanga über das Gesicht zog, ist ein Fluggast in den USA vor dem Start aus der Maschine geworfen worden.

Der 38-jährige Maskengegner wollte von Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida in die US-Hauptstadt Washington fliegen, wie US-Medien am Donnerstag (16. Dezember) berichteten. Ein Handyvideo zeigt, wie er mit roter Damenunterwäsche im Gesicht auf seinem Platz sitzt und dann von Mitarbeitern der Fluggesellschaft United Airlines aufgefordert wird, die Maschine zu verlassen.

US-Fluggast schimpft über Maskenpflicht

Der Mann wollte mit der unverschämten Aktion offenbar gegen die Maskenpflicht in Flugzeugen protestieren. „Die beste Art, Absurdität aufzuzeigen, ist mit Absurdität“, sagte der 38-Jährige dem Sender NBC2. Die Maskenpflicht sei „Unsinn“, „dumm“ und „Theater“ - schließlich wisse das Coronavirus nicht, „dass wir uns in Flughöhe befinden“.

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Die in Flugzeugen in den USA geltende Maskenpflicht hat allerdings nichts mit der Flughöhe zu tun - sondern damit, dass viele Menschen über Stunden auf engem Raum zusammensitzen.

Maskenverweigerer vergleicht sich mit Rosa Parks und trägt Tanga statt Maske

Der Mann verglich sich auf NBC2 sogar mit der US-Bürgerrechtsikone Rosa Parks. Die Afroamerikanerin hatte 1955 im Südstaat gegen die Rassentrennung protestiert, indem sie sich weigerte, von einem Sitzplatz in einem für weiße Fahrgäste reservierten Bereich eines Busses aufzustehen. Wandel in den USA sei immer von „normalen Menschen“ ausgegangen, sagte der Fluggast. „Rosa Parks war nicht berühmt. Sie hat den Gang der Geschichte verändert.“

Nachdem der Mann aus der Maschine geworfen wurde, verließen seinen Angaben zufolge mehrere weitere Passagiere das Flugzeug. Auf dem Handyvideo ist ein Mann zu sehen, der dies tut.

United Airlines lobte das Verhalten der Crew. „Der Kunde hielt sich eindeutig nicht an die von den Bundesbehörden verhängte Maskenpflicht“, erklärte die Fluggesellschaft. Es sei begrüßenswert, dass die Besatzung das Thema noch vor dem Start angegangen sei und damit mögliche Probleme während des Fluges verhindert habe.

Thema Maskenpflicht in den USA politisch aufgeladen

In den USA kommt es immer wieder zu Streit wegen der Maskenpflicht in Flugzeugen. Viele Menschen lehnen die Verpflichtung zum Tagen eines Mund- und Nasenschutzes ab. Das Thema ist in den USA - wie auch das Impfen - politisch aufgeladen. So trug der frühere Präsident Donald Trump nur sehr selten eine Schutzmaske und mokierte sich öffentlich über Maskenträger.

Sein Nachfolger Joe Biden appelliert dagegen regelmäßig an die Bevölkerung, den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zum Maskentragen zu folgen. In den USA war diese Woche die Schwelle von 800.000 Corona-Toten überschritten worden. Das ist die höchste registrierte Zahl weltweit. (afp)

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