Omikron-Variante Das Rennen um den ersten Impfstoff – so ist der aktuelle Stand

Eine medizinische Fachangestellte zieht am 25. November 2021 in einer Kabine in einem Impfzentrum eine Spritze mit dem Impfstoff Moderna auf.

Eine medizinische Fachangestellte zieht am 25. November 2021 in einer Kabine in einem Impfzentrum eine Spritze mit dem Impfstoff Moderna auf.

Die Omikron-Variante dominiert immer mehr das Corona-Geschehen – auch in Deutschland. Die Impfstoffhersteller arbeiten mit Hochdruck daran, ihre Impfstoffe entsprechend anzupassen.

Wann werden die Corona-Impfstoffe auch vor Ansteckungen mit der neuen Omikron-Variante schützen? Der Impfstoffhersteller Moderna hat am 25. November 2021 mit der Arbeit an einem entsprechenden Impfstoff begonnen.

Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Thanksgiving angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview.

Omikron-Variante: So ist der Stand beim Impfstoffhersteller Moderna

Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

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„Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus“, sagte Burton. „Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch.“ Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft. (dpa)

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