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„Wer war der Verrückte?“Maria (†21) scherzt noch auf Instagram, kurz danach ist sie tot

Die junge Brasilianerin Maria († 21) starb bei einem Bungee-Sprung.

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Die junge Brasilianerin Maria († 21) starb bei einem Bungee-Sprung.

Kurz vor ihrem Bungee-Sprung macht Maria noch einen Scherz – Stunden später ist sie tot. Sie stürzt ungebremst in die Tiefe. Nach dem Unglück in Brasilien suchen Ermittler nun nach Antworten.

Es sind die letzten Szenen vor der schrecklichen Tragödie: Die junge Brasilianerin Maria (†21) postet einen Satz, der im Nachhinein wie ein düsteres Omen wirkt. 

Sie freute sich auf das Abenteuer, scherzte in ihrem letzten Post auf Instagram noch: „Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ?“ Wenig später stürzt die junge Frau aus rund 40 Metern Höhe in den Tod.

Das Drama passierte am 13. Juni an der sogenannten Ponte do Esqueleto, der „Skelettbrücke“, in Limeira im Bundesstaat São Paulo. Laut dem brasilianischen Medium „G1“ soll Maria dort einen Bungee-Sprung gemacht haben – dabei war jedoch das Sicherungsseil offenbar nicht korrekt befestigt. Die Folge: Sie fiel ungebremst in die Tiefe und erlag ihren schweren Verletzungen.

Der Fall sorgt seit Tagen international für Entsetzen, auch weil Videos von dem Sprung im Netz kursieren. In Berichten heißt es, auf den Aufnahmen sei zu sehen, wie Maria für den Sprung vorbereitet wird – und erst Sekunden nach dem Absprung bemerken Menschen vor Ort, dass das Seil noch am Boden liegt und nicht befestigt worden war.

Während Familie und Freunde um Maria trauern, läuft die Suche nach Antworten weiter. Drei Männer, die für die Sicherheit der Teilnehmer verantwortlich gewesen sein sollen, wurden bereits festgenommen und müssen sich aktuell wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass sie Marias Tod billigend in Kauf nahmen, indem sie sie ohne gesichertes Seil springen ließen. Alle drei behaupteten, einen Blackout gehabt zu haben und sich nicht erinnern zu können, wer für das Befestigen des Seils zuständig gewesen war.

Jetzt kommen immer neue Details dazu: Mehr als zwei Wochen nach dem Unglück setzt die örtliche Polizei Hoffnungen auf eine bislang unbekannte Zeugin. Gesucht wird „eine Frau mit kurzen Haaren“, die kurz vor dem Opfer gesprungen sei und nach dem Unfall in der Nähe des Brückenfundaments geblieben sein soll. Sie könne Hinweise liefern, die für die Aufklärung wichtig sind.

Im Zentrum der Ermittlungen steht auch eine verschwundene Kamera von Maria: Laut Berichten gebe es widersprüchliche Hinweise, wer sie  nach dem Sturz vom Tatort entfernt haben könnte. Es bestehe der Verdacht, digitale Beweise könnten gelöscht worden sein. Die Beschuldigten hätten demnach ausgesagt, nicht zu wissen, wo sie ist – die Polizei hält die Identifizierung der Zeugin deshalb für entscheidend. Sie könnte auch mehr über die Kamera wissen.

Makaberes Video aufgetaucht

Makaber: Laut „New York Post“ soll einer der Betreiber zuvor ein Video gepostet haben, in dem er darüber scherzte, Leichen von derselben Brücke zu werfen. Der 32-Jährigge soll ein Video gefilmt und auf Instagram geteilt haben, das ihn und andere Ausbilder dabei zeigt, wie sie einen schwarzen Sack, der wie ein Leichensack aussieht, von der Skeleton Bridge werfen. Geschmackloser Titel des Videos: „Die Leiche verstecken“.

Nach dem Tod der jungen Maria tauchte der verstörende Clip wieder auf, woraufhin viele Social-Media-Nutzer ihn als „geschmacklos“ verurteilten und lokale Behörden, darunter die Zivilpolizei von São Paulo und die Staatsanwaltschaft, markierten. (mg)

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