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Mallorca Deutscher bekommt saftige Rechnung – dabei war er gar nicht auf der Insel

Der Deutsche soll eine saftige Stromrechnung für sein Haus auf Mallorca bezahlen. Hier ein Symbolfoto von Häusern auf Mallorca.

Der Deutsche soll eine saftige Stromrechnung für sein Haus auf Mallorca bezahlen. Hier ein Symbolfoto von Häusern auf Mallorca.

Ein Deutscher, der ein Zweithaus auf Mallorca besitzt, wunderte sich jetzt nicht schlecht über eine horrende Stromrechnung. Denn er war überhaupt nicht auf der Insel. Und der Stromversorger stellte sich quer.

Steigende Kosten, Inflation: Viele fürchten sich jetzt schon vor der nächsten Stromrechnung. Ein Deutscher, der ein Zweithaus auf Mallorca besitzt, bekam allerdings schon jetzt einen ordentlichen Schrecken, als er einen Brief vom Stromversorger bekam.

„Seit 2016 verbringe ich etwa sechs Monate im Jahr auf Mallorca. Ich lebe bescheiden und habe weder Klimaanlage noch sonstige Stromfresser im Haus“, berichtet der Mann gegenüber der „Mallorca Zeitung“.

Mallorca: Satte Stromrechnung für Ferienhaus – für einen einzigen Monat

Doch die aktuelle Stromrechnung für sein Zweithaus auf der Urlaubsinsel Mallorca hat es in sich. Über 1.400 Euro fordert der Stromversorger Endesa – für einen einzigen Monat wohlgemerkt!

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Dabei belaufe sich die monatliche Abrechnung von Endesa, für die Monate, die er auf Mallorca verbringe, auf meist 50 bis 60 Euro. Wie kann das sein?

Laut Rechnung soll der Hausbesitzer 4.802 Kilowattstunden Strom in den 29 Tagen des einschlägigen Monats verbraucht haben. Eine riesige Menge, für die man eine Klimaanlage 118 Tage rund um die Uhr laufen lassen müsste.

Mallorca: Hausbesitzer verwirrt – er war überhaupt nicht auf der Insel

Doch mehr noch verwirrt den Deutschen ein anderer, sehr entscheidender Umstand: Er war in der fraglichen Zeit überhaupt nicht in seinem Haus auf Mallorca.

Von Hausbesetzern auf Mallorca hat man immer wieder schon gehört. Doch das kann der Mann ausschließen. „Ein Bekannter füttert die Katzen und schaut nach dem Rechten“, erklärt er gegenüber der „Mallorca Zeitung“.

Mallorca: Hausbesitzer pocht auf einen Fehler – Unternehmen stellt sich zunächst quer

Stattdessen hat der Deutsche ziemlich einleuchtende Hinweise darauf vorlegen können, dass es sich um einen Fehler handeln muss. „Als ehemaliger Beamter habe ich die Angewohnheit, die Zählerstände zu notieren“, so der Hausbesitzer weiter. Und der sei nach Rückkehr nach Mallorca unverändert gewesen.

Doch die Endesa stellte sich immer wieder quer und pochte darauf, dass die Forderung korrekt sei. Erst als die Mallorca Zeitung das Unternehmen darauf aufmerksam machte, ruderte der Stromversorger endlich zurück.

Die Zählerstände würden automatische abgelesen, dabei sei es vermutlich zu einem Fehler gekommen, so Endesa. Man bedauere dies. Die Rechnung wurde inzwischen zurückgezogen.

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