Abo

Der 88-Millionen-CoupNach dem Louvre-Raub führt eine heiße Spur jetzt nach Belgien.

Nach Kunstraub im Louvre weist mögliche Spur nach Belgien

Copyright: Dimitar Dilkoff/AFP/dpa

Weist nach dem Kunstraub im Louvre eine neue Spur nach Belgien? (Archivbild)

Louvre-Coup: Führt eine neue Spur jetzt nach Belgien?

Nach dem aufsehenerregenden Juwelen-Coup im Pariser Louvre vom vergangenen Oktober gibt es womöglich einen neuen Hinweis – der direkt nach Belgien weist. Das Magazin „Paris Match“ und die Zeitung „Le Parisien“ melden unter Berufung auf die Justiz, dass belgische Ermittler einen aufsehenerregenden Fund gemacht haben sollen.

Auf den Mobiltelefonen mehrerer verhafteter Diebe entdeckten sie Aufnahmen aus dem Inneren des Louvre. Genauer gesagt von der Galerie d’Apollon, exakt dem Schauplatz des Diebstahls. Frankreich und Belgien haben infolgedessen gemeinsame Untersuchungen eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft in Paris wollte sich zu den neuen Untersuchungen bislang nicht äußern oder diese kommentieren.

Fotos auf Handys von Frachtdieben entdeckt

Bei den in Belgien dingfest gemachten Verdächtigen soll es sich um eine Bande aus Osteuropa handeln, die sich auf Diebstähle von Frachtgut fokussiert hat. Die Analyse der aufgefundenen Bilder läuft mit Hochdruck. Justizkreise teilen mit, dass nun eine mögliche Verbindung zwischen diesen Fracht-Dieben und den vier schon in Frankreich einsitzenden Tatverdächtigen geprüft werden soll.

Diesem Quartett wird zur Last gelegt, am 19. Oktober 2025 in den Louvre eingestiegen zu sein und dort Kronjuwelen mit einem Schätzwert von 88 Millionen Euro entwendet zu haben. Von dem wertvollen Diebesgut fehlt weiterhin jede Spur.

Einbrecher fuhren dreist mit Hebebühne vor

Die Tat erzeugte damals international große Aufmerksamkeit und entfachte eine heftige Diskussion über die Schutzvorkehrungen des weltbekannten Museums. Die damalige Leiterin des Museums legte infolge des Vorfalls ihr Amt nieder. Die Aktion selbst war wie aus einem Film: Die vermummten Täter stellten einen Lastwagen mit einer Arbeitsbühne unmittelbar neben dem Museum ab.

Während zwei ihrer Komplizen auf Motorrollern Ausschau hielten, gelangten die beiden anderen mit der Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock. Von diesem Punkt aus verschafften sie sich durch ein Fenster Zugang zum Museum und bedrohten sogar anwesendes Personal. Die ganze Aktion nahm nur wenige Minuten in Anspruch.

Landete auch Kim Kardashians Schmuck in Antwerpen?

Unmittelbar nach dem Einbruch hatten die französischen Ermittler bereits ihre Kollegen in Belgien kontaktiert. Die Befürchtung war, dass die entwendeten Juwelen auf dem Schwarzmarkt der Diamantenhändler in Antwerpen auftauchen könnten. Es wird angenommen, dass an diesem Ort auch der millionenschwere Schmuck von Reality-TV-Star Kim Kardashian veräußert wurde, den man ihr 2016 bei einem Raub in Paris gestohlen hatte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Polizei Symbolbild
Er wollte nur helfen
Mann (39) beschützt Frauen und wird mit Messer attackiert