Grausame Tat: Eltern lassen Söhne (3, 5) im Wald zurück.
Grausames Eltern-SpielEltern setzen ihre Söhne (3, 5) mit fiesem Trick in Portugal aus

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Die Kinder wurden rund 60 Kilometer südöstlich von Lissabon gefunden. (Symbolbild)
Was für eine grausame Tat! In Portugal wurden zwei kleine Brüder (3 und 5) einfach an einer einsamen Straße zurückgelassen. Ihre Geschichte ist herzzerreißend und kaum zu fassen.
In der Nähe von Monte Novo do Sul, einer Ortschaft rund 60 Kilometer im Südosten der Hauptstadt Lissabon, machte ein Autofahrer eine schockierende Entdeckung. Er fand die beiden Jungs und alarmierte umgehend die Polizei. Die Ermittler gehen von einem schrecklichen Verdacht aus: Die Eltern haben ihre eigenen Kinder im Stich gelassen. Bislang hat niemand die beiden als vermisst gemeldet.
Die beiden blonden Kinder, im Alter von drei und fünf Jahren und laut eigener Angabe aus Frankreich stammend, trugen keine Papiere bei sich. Ihre Schilderung gegenüber der portugiesischen Nationalgarde (GNR) ist ein Albtraum: Ihre Mutter sowie der Stiefvater hätten ihnen die Augen verbunden und sie im Wald zurückgelassen. Als sie die Binden entfernten, war von den Erwachsenen keine Spur mehr.
Ein perfides Spiel als Vorwand für die Tat?
Der Finder, der die Jungen am Dienstagabend in seinem Rückspiegel erblickte, berichtete dem Fernsehsender „SIC Notícias“ von den erschütternden Aussagen des Fünfjährigen. Die Eltern tarnten ihre Tat offenbar als Spiel. „Die Eltern haben ihnen gesagt, dass sie im Wald nach einem Spielzeug suchen sollten.“
Für den Mann, der die Kinder fand, war die Situation eindeutig. Er schilderte: „Als ich in ihre Rücksäcke sah, war mir sofort klar, dass sie ausgesetzt worden waren“. Der Inhalt der Taschen sprach Bände: „Dort waren nämlich komplette Wechselkleidung, Kekse, Obst und eine Flasche Wasser.“
Suche nach den Eltern läuft – Jungen in Sicherheit
Die Kinderschutzbehörde CPCJ hat die beiden Brüder jetzt in ihre Obhut genommen. Gleichzeitig läuft eine großangelegte polizeiliche Suche nach den Erziehungsberechtigten. (dpa/red)
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