Ein historischer Start! Vier Astronauten auf dem Weg zum Mond.
Gänsehaut-Moment!Nach 50 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond

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Astronaut Victor Glover in einem Raumanzug.
Ein Moment für die Geschichtsbücher! Nach mehr als einem halben Jahrhundert sind wieder Menschen auf dem Weg in die Nähe des Mondes. An Bord der „Orion“-Kapsel starteten vier Astronauten mit dem gewaltigen Raketensystem „Space Launch System“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Der Abflug erfolgte am frühen Mittwochabend gegen 18.35 Uhr Ortszeit.
Die Mission mit dem Namen „Artemis 2“ der amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa ist auf zehn Tage ausgelegt. Eine Umkreisung des Mondes steht auf dem Programm, eine Landung selbst ist aber noch kein Bestandteil des Plans. Vielmehr soll die Mission den Boden bereiten für eine tatsächliche Mondlandung, welche die Nasa für 2028 ins Auge fasst. Die Stimmung am Kennedy Space Center war elektrisierend: Als die 98 Meter hohe Rakete startete, brachen Mitarbeiter und Zuschauer in riesigen Jubel aus. Ein Anwesender rief voller Freude: „Wir fliegen zum Mond!“ Das berichtet „FOCUS online“.
Eine Crew für die Geschichtsbücher
An Bord befinden sich die amerikanischen Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch, ergänzt durch den Kanadier Jeremy Hansen. Allein die Besatzung ist schon ein historisches Ereignis: Mit Christina Koch reist zum ersten Mal eine Frau in Richtung unseres Erdtrabanten. Victor Glover ist der erste nicht-weiße Mensch, der für eine solche Mission ausgewählt wurde, und Jeremy Hansen ist der erste Astronaut auf einem Mondflug, der kein US-Bürger ist. Der 50-jährige Reid Wiseman ist der Kommandant, während der 49-jährige Glover als Pilot der Kapsel dient.
Auf der 384.000 Kilometer langen Reise zum Mond wird die Mannschaft zuerst im Erdorbit einige Tests absolvieren, bei denen auch deutsche Technik eine Rolle spielt. Später hat die Crew die Aufgabe, den Südpol des Mondes für eine zukünftige Landung zu erkunden. Ein ganz besonderer Augenblick steht bevor, wenn die Kapsel hinter dem Mond den Funkkontakt zur Bodenstation verliert. In diesem Moment wird die Besatzung weiter von der Erde weg sein als jeder Mensch in der Geschichte.
Emotionale Worte kamen vor dem Abheben vom kanadischen Astronauten Hansen: „Wir fliegen für die gesamte Menschheit.“ Eine ebenso bewegende Nachricht sandte Nasa-Startdirektorin Charlie Blackwell-Thompson an die Crew: „Auf dieser historischen Mission begleiten euch die Herzen des Artemis-Teams, der wagemutige Geist der Amerikaner und unserer Partner in aller Welt, und die Hoffnungen und Träume einer neuen Generation.“
Das Artemis-Programm, initiiert unter der Präsidentschaft von Donald Trump, verfolgt ambitionierte Ziele: eine ständige menschliche Basis auf dem Mond und die Vorbereitung für Flüge zum Mars. Bereits 2022 hatte das unbemannte Schiff „Artemis 1“ den Mond umkreist. Der Start von „Artemis 2“ musste wegen technischer Schwierigkeiten von Februar verschoben werden, und Fachleute bezweifeln, ob das Ziel einer Landung 2028 eingehalten werden kann. Die letzten Menschen landeten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond, während China als Konkurrent eine eigene Mission für 2030 anpeilt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

