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Wut auf Trump-LagerMadonna & Co. fordern Schließung von Haftanstalt für Kinder

Madonna

Copyright: Evan Agostini/Invision/dpa

US-Popdiva Madonna, andere Künstler sowie Ärzte, Journalisten und Hochschulprofessoren protestieren gegen die Inhaftierung von Kindern in einem Abschiebezentrum der Behörde ICE in Texas. (Archivbild)

Wut-Appell von Madonna & Stiller: Macht dieses Kinder-Lager dicht!

Es brodelt in Hollywood! Angeführt von Pop-Queen Madonna und Filmstar Ben Stiller formiert sich lauter Protest. Ihre unmissverständliche Forderung zielt auf die sofortige Schließung der heftig kritisierten Haftanstalt der US-Behörde ICE in Dilley, Texas.

Bis Montagmittag hatten schon beinahe 16.000 Unterstützer eine Petition auf change.org signiert, so meldet die „dpa“. Der Auslöser für diese Aktion ist die Unterbringung von Familien und sogar Kindern unter Umständen, die als menschenunwürdig beschrieben werden. Diese Razzien sind ein Instrument der harten Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump.

„Kinder gehören auf Spielplätze, nicht in Haftanstalten“

Die Liste der Unterzeichner wird immer länger: Auch Film-Ikone Jane Fonda und Darsteller Javier Bardem sind dabei. Neben ihnen zeigen auch Mediziner, Lehrer und Medienschaffende ihre Solidarität. Der an die US-Regierung adressierte Text der Petition findet deutliche Worte: „Kinder, die in Abschiebehaft gehalten werden, erleiden Traumata, Vernachlässigung und Bedingungen, die grundlegende Standards der Gesundheit, Sicherheit, Würde und Menschenrechte verletzen.“

Der Appell gipfelt in dem Satz: „Kinder gehören in Schulen und auf Spielplätze, nicht in Haftanstalten.“ Zudem wird verlangt, dass die betroffenen Familien an die Orte ihrer Festnahme zurückgebracht werden.

Drama um kleinen Jungen (5)

Das Lager in Dilley, das südwestlich von San Antonio liegt, stand schon öfter in der Kritik. Ein Ausbruch von Masern und ein besonders erschütternder Vorfall fachten die Diskussionen erneut an: Ein kleiner Junge, gerade einmal fünf Jahre alt, wurde mit seinem Vater während einer Razzia in Minnesota festgesetzt. Ein Gerichtsbeschluss war nötig, damit Vater und Sohn wieder auf freien Fuß kamen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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