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Über 4500 AnrufePeinlicher Fehler treibt eine Frau fast in den Wahnsinn

Ärger in Nordirland: Helen McMahon hat Tausende Anrufe in Abwesenheit bekommen, weil ein blöder Fehler in einer mail passiert ist. Unser Foto ist ein Symbolbild von 2020 und zeigt nicht die betroffene Person.

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Ärger in Nordirland: Helen McMahon hat Tausende Anrufe in Abwesenheit bekommen, weil ein blöder Fehler in einer mail passiert ist. Unser Foto ist ein Symbolbild von 2020 und zeigt nicht die betroffene Person.

4500 Anrufe in Abwesenheit: Eine Frau aus Nordirland hat einen Telefon-Terror erlebt, der durch einen dummen Fehler verursacht wurde. 

Helen McMahon ist das Opfer eines Telefon-Terrors geworden, weil einem Unternehmen ein ziemlich peinlicher Fehler unterlaufen ist.

Zuerst berichteten der britische Sender BBC und die nordirische Zeitung „Belfast Telegraph“ über den äußerst ungewöhnlichen Fall, der auch in Großbritannien für Aufsehen sorgte.

Telefon-Terror in Nordirland: Fehler in Mail war der Grund

Doch was genau war passiert? In einer E-Mail wurden Menschen vom Unternehmen Spend Local kürzlich dazu aufgefordert, zu überprüfen, ob auf ihrer Prepaid-Mastercard noch Budget übrig war. Denn: Das Guthaben auf der Karte hatte ein Ablaufdatum, das näher rückte.

Doch in der betreffenden Mail stand als Service-Telefonnummer nicht die des Unternehmens, sondern die der Erste-Hilfe-Ausbildungsfirma von Helen McMahon. Und die hörte es unentwegt nur noch klingeln - was sie vermutlich fast in den Wahnsinn getrieben haben muss... Es hagelte 4500 Anrufe in Abwesenheit, massenhaft Nachrichten trudelten auch auf der Mailbox ein.

Der erste Gedanke der Nordirin: „Ich dachte, all diese Leute suchten vor Weihnachten noch eine Erste-Hilfe-Ausbildung“, so Helen McMahon gegenüber BBC. Am Ende stellte sich heraus, dass das Problem darin lag, dass es nur eine Ziffer war, die den Unterschied zwischen den Nummern ausmachte. Und genau diese Ziffer war in der Mail falsch - deswegen erhielt Helen McMahon den gigantischen Ansturm von Anrufen.

Telefon-Terror in Nordirland: Anruferin liest Nummer vor

Heraus kam der dumme Fehler, weil sich McMahon die Mühe gab und die Leute zum Teil sogar zurückrief. Darunter war auch eine freundliche Dame, die eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen hatte. McMahon rief die Frau zurück - und die war so nett, ihr die gesamte Mail, die sie von Spend Local bekommen hatte, vorzulesen. Dabei kam der Fauxpas mit der Ziffer heraus. „Oh, mein Gott! Das war also der Grund für all die Anrufe“, sei ihre Reaktion gewesen, sagte sie BBC.

McMahons Herz ließ sich trotz der nervigen Telefonanrufe erweichen: Laut der britischen Zeitung „Mirror“ seien auch viele ältere Menschen unter den Anrufern gewesen. Einige seien hörbar enttäuscht und traurig gewesen, die falsche Nummer erwischt zu haben. Und so machte sie „etwas Gutes aus dem Schlechten“ und versuchte, den Leuten zu helfen, indem sie ihnen die richtige Nummer durchgab.

Eine Sprecherin des Unternehmens Spend Local sagte zu, dass man sich erneut direkt mit Helen McMahon in Verbindung setzten wolle, um sich zu entschuldigen. Es gab bereits einen Kontakt zwischen McMahon und dem Unternehmen.

Spend Local hatte mit den Prepaid-Mastercards ein System ins Leben gerufen, das der lokalen Wirtschaft, die durch Corona gebeutelt ist, helfen sollte. Auf den Geld-Karten befand sich ein Guthaben von 100 Pfund (rund 117 Euro), die in diversen regionalen, teilnehmenden Geschäften ausgegeben werden konnten. Die Frist für die Nutzung des Guthabens war auf wenige Monate begrenzt. (dok)

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