Strapaze für 180 FluggästeMaschine defekt: Mallorca-Urlaub endet im Chaos

Eine Maschine der Fluggesellschaft Eurowings startet am Flughafen Stuttgart.

Einige Fluggäste einer Eurowings-Maschine guckten am Samstag (18. November 2023) in die Röhre. Sie konnten nicht mitfliegen. (Symbolfoto)

Der Mallorca-Urlaub endete für 180 Fluggäste im Chaos. Eine Maschine nach Düsseldorf konnte nicht starten. Ein Ersatzflieger musste her, doch der konnte nicht alle Fluggäste mitnehmen.

von Klara Indernach (KI)

Chaos am Flughafen: Am Samstag (18. November 2023) erlebten Gäste des Fluges EW9583 von Palma de Mallorca nach Düsseldorf eine unerwartete Verzögerung, die am Flughafen zu tumultartigen Szenen führte.

Geplant war, dass der Airbus A320 von Eurowings um 9.35 Uhr abhebt und um 12 Uhr in Düsseldorf landet. Doch kurz nach der geplanten Abflugzeit informierte der Kapitän die Fluggäste über ein technisches Problem: Die Bremse klemmte, und ein Techniker musste gerufen werden, um die Bordcomputer neu zu starten, berichtet die „Neue Ruhr Zeitung“.

Chaos um Mallorca-Flug: Passagiere bleiben am Flughafen zurück

Als sich herausstellte, dass die Reparatur nicht durchführbar war, mussten die Passagierinnen und Passagiere das Flugzeug verlassen und sich ins Terminal begeben. Dort kam es zu ersten lautstarken Beschwerden, obwohl viele Fluggäste geduldig blieben.

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Die Verzögerung führte zu Spekulationen über Entschädigungen, da laut EU-Recht bei einer mehr als drei Stunden verspäteten Landung pro Passagier 250 Euro fällig werden. Dies hätte für Eurowings Kosten von etwa 45.000 Euro für die 180 Fluggäste bedeutet.

Doch Eurowings stellte schnell einen Ersatzflieger, einen Airbus A319, bereit. Dieser hatte jedoch weniger Sitzplätze als der ursprüngliche A320, was zu weiteren Problemen führte. Einige Fluggäste, die für die im kleineren Flugzeug nicht vorhandenen hinteren Reihen gebucht hatten, erfuhren vom überforderten Bodenpersonal, dass sie nicht mitfliegen könnten – ihr Gepäck dagegen schon, schreibt die Zeitung.

Zusätzlich sorgte die Umsetzung von Fluggästen, die bereits Plätze im Flugzeug eingenommen hatten, für Verwirrung und Ärger. Besonders frustrierend war dies für jene, die Aufpreise für bestimmte Sitzplätze gezahlt hatten und nun in Mittelsitze gezwängt wurden.

Trotz der mehr als drei Stunden Verspätung entging Eurowings der Pflicht zur Entschädigungszahlung. Der Flug startete um 12.44 Uhr und landete um 14.52 Uhr in Düsseldorf – neun Minuten vor der kritischen Marke, ab der Entschädigungen fällig geworden wären. Die Fluggesellschaft bot den Passagieren an Bord allerdings freie Getränke und Snacks an.

Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Luisa Stickeler) bearbeitet und geprüft. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier.