Feuer-Drama in NRW: Windrad brennt, Bahnstrecke dicht.
Feuer-Inferno am HimmelWindrad in Bönen brennt – Bahnstrecke stundenlang gesperrt

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Dichte schwarze Rauchwolken über Bönen: Ein Windrad hat Feuer gefangen.
Feuer-Hölle in 95 Metern: Windrad brennt lichterloh – Bahnstrecke dicht! Was für ein Anblick über Bönen (NRW)! Ein brennendes Windrad sorgte am Dienstag (14. Juni 2026) für dramatische Szenen. Eine riesige Rauchwolke zog kilometerweit über das Land und löste einen Großeinsatz sowie ein Verkehrschaos auf der Schiene aus.
Bei den Rettungskräften gingen am Mittag die Notrufe ein. In schwindelerregenden 95 Metern Höhe brannte der Maschinenkopf des Windrads. Auch einer der gewaltigen, 45 Meter langen Rotorflügel wurde ein Raub der Flammen. Der Grund für den Brand war anfangs ein komplettes Rätsel. Niels Rudolf, der Vize-Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Bönen, teilte mit, dass ebenso die komplette Ummantelung der Gondel zerstört worden sei.
Wichtige Bahnverbindung stundenlang lahmgelegt
Die brennende Turbine befand sich ganz nah an der wichtigen Zugstrecke Hamm–Dortmund. Die größte Befürchtung: Herabstürzende Wrackteile könnten auf den Gleisen landen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Linie daher ab Mittag für viele Stunden in beide Richtungen gesperrt, wie es von Zuginfo NRW hieß. Tausende von Pendlern waren davon betroffen.
Am Einsatzort dann die große Überraschung für die Feuerwehrkräfte: Ein Eingreifen war gar nicht mehr nötig. Offenbar hatte sich die Turbine automatisch abgeschaltet, was den Brand erstickte. Ein Sprecher erläuterte, die Flammen könnten erloschen sein, da ihnen die Zufuhr von brennbarem Material fehlte.
Fast 100 Meter hohe Zeitbombe: 300 Liter Öl
Ein Detail, das die ganze Situation extrem gefährlich machte: Im Maschinenhaus der Windkraftanlage befanden sich circa 300 Liter Getriebeöl. Das ist eine gewaltige Brandlast in beinahe 100 Metern Höhe.
Die Bevölkerung in der Nähe wurde über die Warn-App „NINA“ dazu angehalten, vorsichtshalber Fenster und Türen nicht zu öffnen. Zum Glück kam nach derzeitigem Stand keine Person zu Schaden. Ebenso entstand auf der Ackerfläche unterhalb des Windrads kein Feuer durch abstürzende Teile.
Nachdem der Brand aus war, wurde das Gebiet von den Einsatzkräften mit Drohnen und speziellen Wärmebildkameras kontrolliert. Sie konnten schließlich Entwarnung verkünden: Es gab keine versteckten Brandherde mehr. (dpa/red)
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