Fall Gabby Petito Gerichtsmedizin nennt schockierende Details zu Todesumständen

Die Suche nach Gabby (hier ein Foto aus einer Überwachungskamera) beschäftigte die Menschen auf der ganzen Welt. Sie wurde schließlich tot aufgefunden.

Die Suche nach Gabby (hier ein Foto aus einer Überwachungskamera) beschäftigte die Menschen auf der ganzen Welt. Sie wurde schließlich tot aufgefunden.

Die Ermittler hatten schon lange den Verdacht, dass Gabby Petito getötet wurde. Jetzt gab die Gerichtsmedizin die genauen Todesursache bekannt.

Teton County. Im Fall Gabby Petito steht die Todesursache fest. Die 22-Jährige sei erwürgt worden, sagte Gerichtsmediziner Brent Blue am Dienstag im US-Bundesstaat Wyoming. Der genaue Todeszeitpunkt sei offen. Man gehe aber davon aus, dass Petito drei bis vier Wochen, bevor ihre Leiche gefunden wurde, getötet worden sei. Bereits vor einigen Wochen hatte die Gerichtsmedizin erklärt, dass sie in dem Fall von einem Tötungsdelikt ausgeht.

Der Fall Gabby Petito hat in den USA, aber auch weltweit große Aufmerksamkeit erregt. Petito und ihr 23-jähriger Freund waren im Sommer zu einer Reise durch die USA aufgebrochen, die sie in sozialen Netzwerken dokumentierten.

Petitos Freund kehrte schließlich ohne seine Freundin von dem Trip zurück. Ermittler suchten nach der jungen Frau. Ihre Leiche wurde schließlich im September in Wyoming entdeckt. Von ihrem Freund fehlt mittlerweile jede Spur - Ermittler suchen nach ihm.

Gabby Petito getötet – Verdacht gegen Freund

„Wir sind nur mit der Feststellung der Todesursache (...) betraut. Wer das Tötungsdelikt begangen hat, ist Sache der Strafverfolgungsbehörden“, sagte Blue.

Von der Reise des Paares waren Aufnahmen einer Körperkamera eines Polizisten aufgetaucht. Die Polizei hatte Petito und ihren Freund nach einem Streit der beiden wegen Verdachts körperlicher Gewalt angehalten.

Bewegende Trauerfeier für getöetete Gabby Petito

Mit einer bewegenden Trauerfeier hatten Angehörige und Freunde Ende September 2021 Abschied von Gabby genommen. Petitos Vater rief die Menschen auf, nicht traurig zu sein, sondern Gabbys kurzes, erfülltes Leben vielmehr als Ansporn nehmen.

„Wenn Sie heute hier rausgehen, lassen Sie sich von dem inspirieren, was sie uns gegeben hat“, sagte Joe Petito zu Beginn der Trauerfeier in Holbrook auf Long Island bei New York. „Ich könnte als Vater nicht stolzer sein“, fügte er angesichts eines Meeres von Blumensträußen und Fotos von Gabby hinzu. (dpa/jv)

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