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Drogen-Boss aus Düsseldorf muss in den Knastdoch Mordplan war nur heiße Luft

Land- und Amtsgericht Düsseldorf

Copyright: Marius Becker/dpa

Kein Mordauftrag aus Düsseldorf. (Symbolbild)

Ein Mann (37) aus Düsseldorf bekommt eine saftige Strafe.

Ein 37-jähriger Mann aus Düsseldorf muss für beinahe ein Jahrzehnt hinter Gitter, weil er mit Drogen und Waffen gedealt hat. Allerdings sprach ihn das Gericht vom Vorwurf frei, einen Mord in Auftrag gegeben zu haben.

Die Ermittlungen kamen ins Rollen, weil es gelang, Chats von Handys zu knacken, die als absolut sicher galten, wie die dpa berichtet. Dabei hörten die Beamten auch ein ganz spezielles Telefonat ab.

Gericht wertet Mordplan als „Wichtigtuerei am Telefon“

In diesem mitgeschnittenen Gespräch prahlte der 37-Jährige damit, einen Profikiller auf einen Mann aus der Gegend um Stuttgart ansetzen zu wollen. Das Gericht sah darin jedoch nichts weiter als „Wichtigtuerei am Telefon“.

Die Richter waren der Ansicht, dass es sich hierbei nur um leere Prahlerei handelte. Ob nach dem Telefonat wirklich eine Person getötet wurde, konnte außerdem nicht ermittelt werden.

Geständnis bei Drogen- und Waffendeals

Der Angeklagte räumte während des monatelangen Verfahrens den Handel mit Betäubungsmitteln und Waffen ein. Die Strafe dafür: neun Jahre und elf Monate Freiheitsentzug. Sein 47-jähriger Komplize bekam eine Strafe von neun Jahren und drei Monaten.

Das Gericht ist überzeugt, dass die beiden Verurteilten im Zeitraum von 2020 bis 2025 tonnenweise Rauschgift über den Iran, die Türkei, die Niederlande und Deutschland schmuggelten und so Millionenumsätze machten. Einmal wurden circa 200 Kilogramm Heroin mit einem Laster von Istanbul nach Rotterdam gebracht.

Die Anwälte der Angeklagten forderten Strafen von neun und sechs Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte hingegen auf eine Verurteilung zu zwölf und beinahe elf Jahren Haft gepocht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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