Niederschmetternde Nachricht von der Sonneninsel.
Drama auf Mallorca: Deutscher erliegt VerletzungenMehr als ein Jahr nach feigem Überfall

Copyright: IMAGO / imagebroker
Ronald B. stirbt, Anklage wird zum Tötungsdelikt.
Aktualisiert
Die Sonneninsel Mallorca ist erschüttert. Über ein Jahr nach einer brutalen Attacke hat der deutsche Auswanderer Ronald B. († 58) seinen langen Kampf verloren. Er verstarb am Samstag (3. Januar) in einer Klinik in Palma. Die Hoffnung auf seine Genesung ist damit erloschen.
Die niederschmetternde Neuigkeit wurde aus dem Kreise der Familie des Auswanderers gegenüber der „Mallorca Zeitung“ bestätigt. „Unser Sohn, Bruder und Freund ist friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen“, heißt es da. Ronald B. befand sich seit dem hinterhältigen Angriff in einem Koma, aus dem er nie wieder erwachte.
Brutale Attacke auf dem Heimweg
Die schreckliche Tat geschah in der Nacht zum 30. November 2024. Nach einem Weihnachtsessen befand sich Ronald B. allein auf dem Weg nach Hause in Palma. Aus dem Nichts attackierten ihn zwei Jugendliche mit Schlägen ins Gesicht. Der 58-Jährige fiel um und prallte mit dem Nacken gegen eine Gitterabsperrung. Doch die Angreifer machten weiter: Sie traktierten den bereits ohnmächtigen Mann mit Tritten und Schlägen.
Die Täter stahlen sein Mobiltelefon und seine Geldbörse, bevor sie ihr Opfer einfach zurückließen, ohne den Notarzt zu verständigen. Ein Fußgänger entdeckte Ronald B. schließlich mit einer blutenden Wunde am Boden und rief um 3.18 Uhr Hilfe. Auf die Angreifer kommen jetzt schwere Folgen zu. Maria Barbancho, die Anwältin von Ronald B., gab bekannt, dass sie die Anklage ausweiten wird. Anstelle von versuchtem Totschlag lautet der Vorwurf nun auf ein Tötungsdelikt.
Erst nach einer Woche brachten die Ermittlungen einen Durchbruch. Zwei junge Frauen im Teenageralter, die die Angreifer begleitet hatten, sagten bei der Polizei aus. Die Frage bleibt: Versuchten die damals 17-jährigen Täter, ihre Begleiterinnen mit dieser brutalen Tat zu beeindrucken? Die Festnahme der beiden Verdächtigen erfolgte Ende Dezember 2024.
Ronald B. wird auf Mallorca schmerzlich vermisst werden. In der deutschen Gemeinschaft war er eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit, die auf Facebook-Gruppen für Reisende und Arbeitssuchende managte. Sein früherer Lebensgefährte Ricardo E. charakterisierte ihn als jemanden, der „immer geholfen, wo er nur konnte, und die schönen Seiten Mallorcas gezeigt“ hat. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
