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Schock-Bilanz auf MallorcaDrogen, Suff und Fahrerflucht auf der Urlaubsinsel

Leuchtendes Blaulicht auf einem roten Feuerwehrauto

Feuerwehreinsatz auf Mallorca nach Brand mit Notfallstufe 2 (Symbolbild).

Schock-Zahlen von der Urlaubsinsel Mallorca.

Eine furchtbare Statistik von den Balearen: Im gesamten Jahr 2025 mussten 55 Personen ihr Leben auf den Straßen der Inselgruppe lassen. Dies stellt eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr dar, in dem 49 Menschen starben, während die Zahl 2023 bei 58 lag.

Ein besonders hohes Risiko tragen Biker. Mit 21 Verstorbenen stellen sie erschreckende 38 Prozent aller Todesopfer, obwohl ihre Maschinen nur 16 Prozent der Fahrzeuge auf den Inseln ausmachen. Die traurige Liste wird ergänzt durch 18 Tote in Pkws oder Transportern, neun erfasste Passanten, vier Radfahrer, einen Lkw-Fahrer, eine Person bei einem Traktorunglück und einen Menschen auf einem E-Roller. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Besonders herzzerreißend waren die tödlichen Crashs, bei denen Kinder aus dem Leben gerissen wurden. Ein erst neunjähriger Junge wurde am 17. Juli in Manacor auf einem Zebrastreifen von einem Fahrzeug tödlich getroffen. Ein weiteres furchtbares Unglück geschah am 14. Dezember: Ein Auto kam von der Straße ab und erfasste ein dreijähriges Mädchen, das mit seiner Mutter und Oma unterwegs war.

Die Auswertungen offenbaren auch die erschreckende Rolle von Rauschmitteln. Sechs Personen wurden verhaftet oder beschuldigt, weil bei ihnen nach tödlichen Kollisionen Drogen, Alkohol oder eine Kombination daraus nachgewiesen wurde. Einige Täter ergriffen danach einfach die Flucht – wie eine Fahrerin, die im April im Industriegebiet Son Oms in Palma einen Motorradfahrer umnietete und verschwand.

Ein besonders bizarrer Fall spielte sich am 15. November in Alcúdia ab: Die Guardia Civil geht davon aus, dass eine Frau nach einem schlimmen Unfall im Rausch den Platz mit einem Toten wechselte. Bei einem Frontal-Crash nahe Son Banya am 6. Oktober starb ein Mann; die Insassen des anderen Wagens flüchteten zu Fuß, konnten aber später geschnappt werden.

Ein Unfall, der sich ebenfalls ins Gedächtnis brannte, passierte am 27. Januar, auch wenn hier niemand starb: Ein 89-jähriger Autofahrer fuhr in eine Gruppe Radsportler der deutschen Bahnrad-Nationalmannschaft. Sieben Athleten wurden erfasst, drei von ihnen trugen schwere Verletzungen davon. Und bei Portocolom kam es am 28. April zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen einem TIB-Bus und einem Auto, der ein Todesopfer und acht Verletzte forderte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.