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Deutscher Raketen-TraumZweiter Anlauf nach Absturz-Drama

Anna Christmann am Mikrofon

Copyright: IMAGO / Mike Schmidt

Anna Christmann am Mikrofon.

Nach dem Crash-Debakel: Deutsches Weltraum-Unternehmen startet neuen Versuch!

Alle Augen richten sich nach Norwegen: Am Mittwochabend will die deutsche Firma Isar Aerospace wieder eine Rakete ins All befördern. Der Liftoff der Mission mit dem Namen „Onward and Upward“ (Vorwärts und aufwärts) soll um 21.00 Uhr vom Raumhafen Andøya erfolgen, sofern die Wetterlage es zulässt. Die Anspannung ist riesig, denn die Firma möchte Elon Musk und seinem Konzern SpaceX Paroli bieten.

Bisher beherrscht SpaceX die Beförderung von europäischen Satelliten, fordert jedoch von den Partnern weitreichende Einsicht in ihre Projektinformationen. Für die deutsche Firma aus Ottobrunn nahe München ist ein erneuter Anlauf dringend erforderlich, da der Jungfernflug in einer Katastrophe mündete. Am 30. März 2025 fiel die „Spectrum“-Rakete nur ungefähr 30 Sekunden nach dem Liftoff ins Meer und ging dort in Flammen auf. Die Ursache war eine technische Panne. Das berichtet „FOCUS online“.

Diesmal soll alles klappen

Dieser erneute Versuch, der eigentlich am Montag stattfinden sollte, aber aufgrund ungünstiger Winde verlegt wurde, ist weit mehr als nur eine Probe. Zum ersten Mal wird die Rakete eine tatsächliche Fracht befördern. Fünf kleine Satelliten sowie ein Experiment befinden sich mit an Bord.

Die Erwartungen sind riesig, da die junge Firma schon bedeutende Verträge an Land gezogen hat. Von der EU und der europäischen Raumfahrtbehörde Esa wurden zwei kommerzielle Missionen für eine niederländische sowie eine französische Firma in Auftrag gegeben. Die Auftraggeber sind der Satellitenproduzent Isispace und das Unternehmen Infinite Orbits, welches ein System für die Wartung anderer Satelliten konzipiert hat. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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