Ekel-Studie Karl Lauterbach warnt vor dem Toilettengang zu Corona-Zeiten

Neuer Inhalt

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollte einst Parteichef werden. Jetzt ist er als Epidemiologe ein gefragter Mann in der Coronakrise. Unser Foto vom 14. Mai 2020 zeigt Karl Lauterbach in einer Warteschlange bei einer Abstimmung im Bundestag in Berlin.

Berlin – Seit der Ausbreitung des Coronavirus werden Menschen dazu angehalten Veranstaltungen, Menschenmengen und öffentliche, geschlossene Räume weitgehend zu meiden – doch eine neue Studie warnt nun sogar vor Toiletten.

Ein fernbleiben ist hier nahezu unmöglich. Die Studie befasst sich mit der Ausbreitung von Aerosolen, winzigen Tröpfchen, die lange in der Luft verweilen können.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach teilte die Studie nun auf Twitter. In diesem speziellen Dokument geht es um die Aerosolen einer Toilettenspülung.(kiba)

Dafür haben Forscher 200 Luft- und Oberflächen in einem Hochhaus in Guangzhou (China) untersucht. Ein Großteil der Bewohner des Hauses wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

SPD-Politiker Karl Lauterbach teilt Tweet mit Studie

Die Forscher vermuten, dass sich die Bewohner in ihrem eigenen Badezimmer angesteckt haben. Die Wohnungen des Hochhauses seien mit Abflussrohren in den Bädern verbunden gewesen, bei der Nutzung der Toilettenspülung hätten sich die Virus-beladenen Luft-Aerosole im ganzen Wohnkomplex verteilt.

Lauterbach schreibt dazu: „Unappetitlich. Hoffentlich bestätigt sich das nicht. Die Aerosole von der Toilettenspülung der Infizierten im Erdgeschoss und der tiefen Stockwerke landen im Bad der oberen Etagen. Der „Kamineffekt“ der Klospülung...“

Die Kommentare unter dem Tweet gehen weit auseinander. Einige stimmen dem SPD-Politiker zu, andere jedoch fragen sarkastisch: „Soll ich jetzt auch auf Toilette eine Maske anziehen?“ (kiba) 

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.