Der Frühling kommt Doch Corona macht das Genießen schwer

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An diesem Wochenende steigen die Temperaturen bis auf 20 Grad in NRW.

Köln – Corona, Corona, Corona. Seit einem Jahr bestimmt das Coronavirus unseren Alltag und beschränkt uns in unzähligen Dingen. Während die Politik derzeit über eine Lockerung des Lockdowns diskutiert, steht für uns Bürger fest: Wir müssen uns weiter zusammenreißen und an Regeln wie die Maskenpflicht halten. An diesem Wochenende meldet sich jetzt zum ersten Mal der Frühling – und das mitten in dieser Krise. Warum deshalb die Solidarität jetzt wieder umso wichtig wird. Ein Kommentar.

  • Wetter: Der Frühling kommt nach NRW
  • Am Wochenende soll es bis zu 20 Grad warm werden
  • Wegen Corona wird dadurch Solidarität wieder wichtig

Endlich steigen die Temperaturen wieder. Am Wochenende soll das Thermometer bis auf 20 Grad klettern. Da kommt so mancher auf wunderschöne Gedanken: Sonne tanken, das Fleisch auf den Grill hauen und ein kaltes Bier oder eine frische Weißwein-Schorle dazu.

So oder so ähnlich könnten die Planungen vieler Bürger für das anstehende Wochenende aussehen.

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Corona: Der warme Frühlingshauch birgt Gefahren

Alles schön und gut, doch trotz oder gerade wegen des nahenden Frühlings ist Solidarität in unserer Gesellschaft umso wichtiger. So schön ein Besuch am Aachener Weiher oder ein Spaziergang am Rheinufer auch klingen mag, so birgt er in Zeiten der Coronakrise doch Gefahren, sobald viele Menschen zusammenkommen.

Denn je voller das Rheinufer oder der Aachener Weiher wird, je mehr sonnenhungrige und kontaktfreudige Kölner sich dort tummeln, desto schwerer wird es für sie, Abstände einzuhalten. „Das Ende des Lockdowns ist greifbar“, so beschrieb es Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitag (19. Februar). Umso wichtiger ist es also, dass wir so kurz vor dem Ziel nicht irgendwelche Risiken eingehen – und das nur für einen netten Samstag.

Corona: Jetzt ist Solidarität gefragt

Das kommende Wochenende wird zeigen, wie solidarisch die Menschen in Nordrhein-Westfalensind. Am Freitag hat allein Köln die traurige Marke von 500 Corona-Toten geknackt. Alle sollten gemeinsam dafür sorgen, dass wir nicht die nächste Marke erreichen.

RKI-Chef Lothar Wieler erklärte, dass wir an einem Wendepunkt stehen. Die Corona-Mutationen könnten dafür sorgen, dass sich auch vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene anstecken.

Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres sollten also besser nicht dazu genutzt werden, sich in großen Gruppen auf irgendwelchen Wiesen zu treffen. Sonst könnte es vielleicht passieren, dass man entweder selbst den nächsten Sonnentag im Krankenhaus erleben muss. Oder der nächste Freund oder Bekannte.

Den Frühling kann man auch zuhause genießen

Auf das kühle Bier, die Sonnenstunden und das Stück Fleisch auf dem Grill müssen wir nicht verzichten – das alles lässt sich auch Zuhause auf der Terrasse genießen.

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