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Würgereiz, Tränen Patientenschützer: Das läuft in unseriösen Corona-Teststellen falsch

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Eine Ärztin impft im Corona-Impfzentrum Messe Berlin eine Patientin am Donnerstag (27. Mai) mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff.

Berlin – Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärt, was er als Hauptproblem bei den „kriminell organisierten“ Corona-Teststellen sieht: die schlechte Qualität der Tests.

  • Corona-Testzentren wegen Abrechnungsbetrügen zum Teil stark in der Kritik
  • Offenbar mangelnde Test-Qualität
  • Corona-Teststellen: Jens Spahn kündigte stichprobenartige Kontrollen an

Brysch sagt: „Wo solche Strukturen herrschen, ist in der Regel auch die Qualität der Tests schlecht. Wir sagen immer: Wenn man ohne leichten Würgereiz oder ohne eine Träne aus einem Test kommt, dann kann es kaum gut gewesen sein.“

Corona: Qualität der Testzentren müssen überprüft werden

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Die Gesundheitsämter müssten die Qualität am Ort überprüfen. „Derzeit reicht ein einstündiger Kurs und schon ist die Lizenz zum Gelddrucken in der Tasche. Doch aussagekräftige Tests sind wichtig. Gerade bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern.“

Die relativ geringen Anforderungen für die Zulassung hat in den vergangenen Wochen zu einer schnell wachsenden Zahl neuer Teststationen geführt. Nun aber gibt es Berichte über möglichen Abrechnungsbetrug bei Corona-Bürgertests. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität in Bochum nahm Ermittlungen gegen ein Unternehmen auf, das an mehreren Standorten Teststellen betreibt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte „stichprobenartig mehr Kontrollen“ an. „Egal ob bei Masken oder beim Testen – jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen“, schrieb der Minister am Samstag (29. Mai) im Kurznachrichtendienst Twitter. (dpa)

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