Corona-Ausbruch bei Aldi Discounter zieht Reißleine: Kunden sollten dringend achtgeben

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Eine Kundin betrachtet in unserem Symbolbild Mund-Nasen-Schutze, die in einer Aldi-Filile verkauft werden. In Niedersachsen haben sich mehrer Aldi-Mitarbeiter mit Corona infiziert, die Filiale wurde vorsorglich geschlossen. Der Landkreis veröffentlichte wichtige Hinweise für Kunden.

Osnabrück – Innerhalb der vergangenen drei Wochen ist es zu mehreren Corona-Infektionen in einer Aldi-Filiale in Niedersachsen gekommen, auch eine Mutation wurde dabei nachgewiesen. Aldi zieht die Reißleine, die örtlichen Behörden haben einen wichtigen Hinweis an die Kunden.

  • Acht Mitarbeiter einer Aldi-Filiale in Melle (Niedersachsen) mit Corona infiziert
  • In einem Fall wurde britische Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen
  • Örtliche Behörden haben zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen

Corona-Ausbruch bei Aldi: Zunächst hatten sich im Januar drei Aldi-Mitarbeiter der niedersächsischen Filiale angesteckt. Ein externer Dienstleister hatte Aldi-Nord darüber informiert, dass er positiv getestet wurde und bei einem Termin im Discounter aller Wahrscheinlichkeit die Mitarbeiter ansteckte.

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Doch nun wird klar, dass die Zahl der Infizierten wesentlich höher liegt: Mittlerweile sind es acht Mitarbeiter, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Fünf von ihnen sind inzwischen genesen, drei Fälle sind akut. Bei einer Mitarbeiterin wurde die britische Variante des Virus nachgewiesen, das als hochansteckend gilt.

Corona-Ausbruch in Aldi-Filiale, Discounter zieht die Reißleine

Mit hoher Wahrscheinlichkeit habe die Ansteckung nach Einschätzung von Aldi-Nord nicht im Markt, sondern im privaten Umfeld der Mitarbeiterin stattgefunden.

Wie der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück mitteilt, zog das Unternehmen in Abstimmung mit den Behörden nun die Reißleine: Die betroffene Filiale in der Nachtigallenstraße blieb am Dienstag geschlossen (9. Februar), sie wurde erneut umfassend desinfiziert, wie es heißt. Das gesamte Team sei zunächst von der Arbeit freigestellt worden.

Corona-Ausbruch bei Aldi: Örtliche Behörden mit Warnung an Kunden

Nun haben die örtlichen Behörden Kunden, die in der Filiale einkaufen waren, zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen: Kunden, die nach dem 1. Februar dort waren, wird empfohlen, „genau auf ihren Gesundheitszustand zu achten und sich bei eventuell auftretenden Symptomen auf Corona testen zu lassen“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises Osnabrück.

Am Mittwoch soll der Markt wieder öffnen, dafür soll Personal aus anderen Standorten eingesetzt werden.

Mehrere Infektionen der britischen Corona-Variante im Landkreis Osnabrück

Im Landkreis Osnabrück ist es mittlerweile zu mehreren Ausbrüchen der Variante B.1.1.7 gekommen: So wurde in einem Alten- und Pflegeheim in Belm zunächst bei 14 Senioren das Virus nachgewiesen, zuvor waren alle Bewohner des Heims geimpft worden, es gab bislang keine schweren Verläufe, hieß es von der Leitung.

Aufgefallen sei der positive Befund bei den täglichen Schnelltests der Mitarbeiter am 2. Februar, hatte der Landkreis mitgeteilt. Wann sich die Bewohner genau infiziert haben, ist aber noch unklar. (mg/dpa)

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