Corona-Alarm Nächstes Kreuzfahrtschiff muss abbrechen – Hunderte Passagiere betroffen

Das Kreuzfahrtschiff „MS Amera“ musste seine Fahrt frühzeitig abbrechen.

Das Kreuzfahrtschiff „MS Amera“ musste seine Fahrt frühzeitig abbrechen.

Die Fälle von Corona-Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen häufen sich. Jetzt hat es die „MS Amera“ getroffen.

Das Coronavirus sorgt weiter für Ausnahmesituationen. Eine Branche, die derzeit wieder stark durch die Pandemie belastet wird: Kreuzfahrten. Schon wieder muss ein Schiff mit über 340 Passagieren die Reise vorzeitig abbrechen. Ein Corona-Ausbruch an Bord ließ den Veranstaltern keine Wahl. Die Fälle häufen sich.

Nun hat es das Kreuzfahrtschiff „MS Amera“ getroffen. Die Kanaren-Reise wurde wegen mehrerer Corona-Infektionen bei der Besatzung abgebrochen. Das Schiff sei am Dienstagmorgen - und damit fünf Tage früher als geplant - in Bremerhaven eingelaufen, sagte eine Sprecherin des Veranstalters Phoenix-Reisen in Bonn am Dienstag (4. Januar).

Kreuzfahrtschiff „MS Amera“: Crewmitglieder mit Corona infiziert

Ihren Angaben zufolge waren etwa acht Crewmitglieder bei regelmäßigen Tests positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unter den insgesamt 349 Passagieren seien bislang keine Infektionen nachgewiesen worden.

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Die infizierten Crewmitglieder waren bereits Ende vergangener Woche bei einem Stopp auf Gran Canaria von Bord gegangen und in Quarantäne gebracht worden. Nach den Corona-Fällen habe sich Phoenix-Reisen gemeinsam mit der Reederei dazu entschlossen, die Fahrt abzubrechen, sagte die Sprecherin.

82 Passagiere traten demnach mit Flügen von Gran Canaria aus die Heimreise an. Die übrigen 267 Passagiere gingen am Dienstag in Bremerhaven von Bord.

Corona-Ausbruch auf der „MS Amera“ hat Konsequenzen für nächste Kreuzfahrt

Die Kreuzfahrt über Weihnachten und Silvester war am 21. Dezember gestartet und sollte eigentlich bis kommenden Sonntag dauern (9. Januar).

Wegen der Infektionen an Bord sagte Phoenix-Reisen nach eigenen Angaben auch die nächste Kreuzfahrt der „MS Amera“ ab. Demnach sollte das Schiff bereits am Sonntag zu einer 60-tägigen Mittelmeerreise aufbrechen.

Auch in anderen Teilen der Welt mussten zuletzt Schiffe wegen Corona-Fällen an Bord ihre Reisen unterbrechen - betroffen waren etwa Ozeankreuzer der Unternehmen Tui Cruises und Aida Cruises.

Corona-Fälle: Kreuzfahrtschiffe von Tui und Aida müssen Reisen abbrechen

Der TUI-Cruiser „Mein Schiff 6“ befindet sich demnach aktuell in Dubai. Am Freitag (31. Dezember 2021) seien auch hier vereinzelt Corona-Fälle nachgewiesen worden. Rund 300 Passagiere waren betroffen und mussten sich teilweise in Quarantäne-Unterkünfte begeben.

Doch die „Mein Schiff 6“ ist nicht der einzige Corona-Problemfall der TUI-Flotte. Denn auch auf der „Mein Schiff 1“ sei mindestens eine Person positiv getestet worden, so der Reiseveranstalter.

Zunächst hatte ein Corona-Ausbruch auf der „Aida Nova“ am Sonntag (2. Januar) für Schlagzeilen gesorgt. Die Fahrt war ursprünglich zum Betrachten des spektakulären Silvester-Feuerwerks über dem Hafen von Funchal auf der Atlantik-Insel Madeira geplant gewesen. Man habe die positiven Coronafälle bei Routineprüfungen frühzeitig entdeckt und die Betroffenen in Abstimmung mit den Behörden in Lissabon an Land untergebracht, hieß es von Aida Cruises am Freitag (31. Dezember 2021) in Rostock. (jv/dpa)

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