„Aida Nova“ Corona-Ausbruch hat Auswirkungen auf geplante Reisen im Januar

Für die „Aida Nova“ und die circa 3000 Menschen an Bord ging die Reise wegen Corona-Fällen in der Besatzung vorzeitig zu Ende. 

Die Kreuzfahrt der „Aida Nova“ der deutschen Reederei Aida Cruises endet wegen zahlreicher Corona-Fällen bei 52 Crewmitgliedern ungeplant in Lissabon.

Zwar hätten alle Infizierten nur milde Symptome, „aufgrund der aktuellen Situation können wir jedoch die Reise mit Aida Nova nicht wie geplant bis zum 5. Januar 2022 auf die Kanarischen Inseln fortsetzen“, hieß es von Aida Cruises am Sonntag (2. Januar) in Rostock.

„Aida Nova“: Neue Reise erst ab 15. Januar

Auch die Kreuzfahrten des Schiffes mit den Startdaten 5. Januar, 8. Januar und 12. Januar könnten nicht angeboten werden. Die nächste planmäßige Reise der „Aida Nova“ soll am 15. Januar von Las Palmas auf Gran Canaria starten. Die Reederei bat die Passagiere um Verständnis.

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Passagiere der „Aida Nova“ auf dem Heimweg

Die Passagiere der „Aida Nova“ sollen am Montag (3. Januar) per Flugzeug aus Lissabon nach Deutschland, Österreich und die Schweiz zurückkehren.

Die Fahrt war ursprünglich zum Betrachten des spektakulären Silvester-Feuerwerks über dem Hafen von Funchal auf der Atlantik-Insel Madeira geplant gewesen. Man habe die positiven Coronafälle bei Routineprüfungen frühzeitig entdeckt und die Betroffenen in Abstimmung mit den Behörden in Lissabon an Land untergebracht, hieß es von Aida Cruises am Freitag (31. Dezember 2021) in Rostock.

Corona auf der „Aida Nova“: 52 Crew-Mitglieder positiv getestet

Der Lissabonner Hafendirektor Diogo Vieira Branco sagte der staatlichen portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa, auf der „Aida Nova“ seien 52 der 1.353 Crewmitglieder positiv getestet worden. Sie alle seien in Hotels in Lissabon untergebracht worden, wo sie die vorgeschriebene Isolation absolvieren sollten.

Auf dem Schiff gebe es mehr als 3000 Touristen, davon sei ein Passagier positiv auf Corona getestet worden, berichtet RTL. Zwischendurch sei die Stimmung unter den Passagieren sehr aufgebracht gewesen, heißt es. Der Kapitän musste die Reisenden per Durchsage besänftigen. „Es tut mir leid“, sagte er. 

Das Unternehmen wies darauf hin, dass alle Passagiere ab dem 12. Lebensjahr und die Besatzung geimpft gewesen seien und vor dem Fahrtantritt sowohl ein Antigen- als auch ein PCR-Test durchgeführt werden musste. (dpa)

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