Blutbad in Mexiko: Zehn Menschen vor WM hingerichtet
Blutbad vor der WMZehn Menschen hingerichtet, darunter drei Kinder und ein Baby

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In Mexiko sind viele Regionen von der Gewalt der Drogenkartelle geprägt. (Symbolbild)
Ein unvorstellbares Blutbad erschüttert Mexiko nur wenige Wochen vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft. In der kleinen Gemeinde Tehuitzingo wurden zehn Menschen bei einem bewaffneten Angriff ermordet, darunter drei Kinder. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Puebla geht davon aus, dass ein schrecklicher Familienstreit der Hintergrund der Tat ist.
Die Details des Verbrechens sind kaum zu ertragen. Unter den Getöteten befinden sich laut Medienberichten ein 14-Jähriger, ein 10-Jähriger und sogar ein Baby. Alle Leichen wurden in einem Haus aufgefunden – gefesselt und mit Kopfschüssen hingerichtet, wie der Fernsehsender N+ meldete. Die meisten von ihnen gehörten offenbar zur selben Familie.
Tatort nur 200 Kilometer vom WM-Stadion entfernt
Die brutale Tat ereignete sich nur etwa 200 Kilometer südlich des berühmten Aztekenstadions in Mexiko-Stadt. Genau dort wird am 11. Juni das Eröffnungsspiel der WM zwischen Mexiko und Südafrika ausgetragen. Die Nachricht von dem Massaker löst daher große Besorgnis aus.
Obwohl viele Regionen in Mexiko stark von Drogenkriminalität betroffen sind, hat die Regierung eine Sicherheitsgarantie für die Weltmeisterschaft ausgesprochen. Die Hauptstadt selbst gehört im Vergleich zu anderen Landesteilen nicht zu den gefährlichsten Städten. (dpa/red)
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