Er klingelt, sie öffnet – dann beginnt der Albtraum.
Brutaler NachbarRentner (73) prügelt Seniorin (97) fast tot – und schläft dann ein

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Polizeifahrzeug mit Blaulicht und KRIPO-Anzeige.
Eine unfassbare Tat erschüttert Bielefeld. Fast 50 Jahre lang lebten sie Tür an Tür. Doch im Juni 2023 kam es zur schrecklichen Eskalation. Peter B. (damals 73) ging ohne Vorwarnung auf Marianne M., seine 97 Jahre alte Nachbarin, los. Die Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass die Ärzte um ihr Leben bangten und sie auf die Intensivstation kam.
Die Grausamkeit des Angriffs ist schockierend. Als Marianne M. die Tür aufmachte, stand ihr alkoholisierter Nachbar davor und meinte, er habe seine Schlüssel verloren. Dann ging alles blitzschnell: Er stieß sie zu Boden und traktierte sie dort weiter. Er nahm sich einen Hocker aus Holz und drosch damit auf ihren Kopf, bis das Möbelstück zerbarst. Bei dem Abwehrversuch mit ihren Händen büßte die ältere Dame einen Teil von einem Finger ein. Schließlich wurde sie ohnmächtig, während der Täter neben ihr einschlief. Das berichtet „t-online“.
Richterspruch: Prügel-Nachbar muss für fünf Jahre ins Gefängnis
Das Motiv für diese entsetzliche Tat blieb auch vor Gericht ein Rätsel. „Er hatte keinen Grund.“, erklärte die mittlerweile 100 Jahre alte Marianne M. der „Bild“-Zeitung. Zu seinen Beweggründen äußerte sich Peter B. während des Verfahrens nicht. Das quälende Warum steht weiter im Raum und hinterließ neben körperlichen auch tiefe seelische Wunden.
Das Landgericht Bielefeld verkündete im Dezember 2023 die Entscheidung: Fünf Jahre Freiheitsentzug. Der Grund: versuchter Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung. Einen Teil der Haftzeit muss Peter B. in einer Entzugsklinik verbringen. Zudem wurde er zu einer Schmerzensgeldzahlung von 25.000 Euro verpflichtet. Doch für Marianne M. ist der Albtraum nicht vorbei, denn in den eigenen vier Wänden hat sie weiterhin Angst. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
