Erst nur ein komisches Platschen. Dann eine Frau weg. Und plötzlich eine Leiche im Wasser.
Schock auf Bodensee-FährePassagier hört Platschen – dann wird Leiche entdeckt

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Katamaran auf dem Wasser.
Sonntagabend auf der Fähre von Meersburg nach Konstanz. Ein Passagier wird Zeuge einer unheimlichen Szene. Ein lautes Platschen zerreißt die Stille und löst eine riesige Suchaktion auf dem Bodensee aus. Der Mann hatte kurz davor eine Frau an der Reling gesehen und vermutete sofort das Schlimmste: ein Sturz oder Sprung ins kalte Wasser.
Polizei und Rettungsdienste waren sofort zur Stelle. Über Stunden hinweg wurde der See durchkämmt, aber die Frau war wie vom Erdboden verschluckt. Die Aktion musste am Ende ergebnislos abgebrochen werden. Das berichtet „t-online“.
Toter Körper am Folgetag – handelt es sich um die Gesuchte?
Der Montagmorgen brachte dann die grausige Gewissheit. In der Nähe von Güttingen, einem Schweizer Ort mit 1.900 Einwohnern, fanden Beamte einen leblosen Körper im Wasser. Ein Sprecher der Konstanzer Polizei hat bestätigt: Es ist eine weibliche Leiche. Güttingen befindet sich rund zehn Kilometer im Osten von Konstanz.
Die deutschen Ermittler arbeiten jetzt auf Hochtouren. Die zentrale Frage ist: Besteht eine Verbindung zwischen dem Geschehen auf der Fähre und der entdeckten Toten? Zunächst muss aber die Identität der Verstorbenen zweifelsfrei festgestellt werden. Ob eine Autopsie zur Klärung der Todesursache durchgeführt wird, entscheidet die Staatsanwaltschaft.
Gerüchte, die Beobachtung des Zeugen sei anfangs als „Wahrnehmungstäuschung“ eingestuft worden, wies der Polizeisprecher entschieden zurück. Die Entdeckung des Körpers sei nach Aussage des Sprechers ein „Zufall“ gewesen. (red)
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