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Blut-Drama am UferKiller-Biber beißt Jungen (8) krankenhausreif!

Biber kommt dem Menschen zu nahe.

Copyright: IMAGO/CHROMORANGE

Ein gemütlicher Angelausflug endete für einen achtjährigen Jungen im Krankenhaus, nachdem er von einem aggressiven Biber angegriffen wurde. (Symbolbild)

Beiß-Attacke beim Angeln: In den USA stürzt sich plötzlich ein Biber auf einen Achtjährigen!

Schreckliche Szenen im US-Bundesstaat New Jersey: Ein gemütlicher Angelausflug endete für einen achtjährigen Jungen im Krankenhaus, nachdem er von einem aggressiven Biber angegriffen wurde. Wie sich später herausstellte, war das Tier mit Tollwut infiziert. Das berichtet das „People“-Magazin.

Tollwut-Attacke aus dem Hinterhalt

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 3. Mai, gegen 18.00 Uhr am „Lake Henry“ in Mahwah. Der Junge angelte friedlich am Ufer, als der Biber plötzlich aus dem Wasser auftauchte und direkt auf das Kind zustürmte.

Besonders bizarr: Vom anderen Ufer aus wurde die blutige Attacke minutiös mitgefilmt. Zufall oder Gier nach Klicks? Das Video der brutalen Szenen landete prompt im Netz. Darauf zu sehen: Der Achtjährige versuchte verzweifelt zu flüchten, stolperte jedoch. Das Tier biss ihn daraufhin in den Oberschenkel und attackierte ihn weiter.

Erst ein Freund der Familie konnte eingreifen: Er trat und schlug auf den Biber ein, um ihn von dem Jungen zu vertreiben. Während das Kind ins Krankenhaus gebracht wurde, umkreiste das Tier die Stelle weiterhin aggressiv.

Biber war bereits zuvor auffällig

Die Polizei von Mahwah stellte bei den Ermittlungen fest, dass dies nicht der erste Zwischenfall an diesem Tag war. Ein Video auf X und Facebook zeigte bereits früher am Tag, wie derselbe Biber andere Parkbesucher angriff.

Der herbeigerufene Tiernotdienst konnte das Tier schließlich einfangen. Am Dienstag, 5. Mai, bestätigte das Gesundheitsamt von Mahwah den schlimmen Verdacht: Der Biber wurde positiv auf Tollwut getestet.

Gesundheitswarnung herausgegeben

Die Behörden reagierten umgehend mit einer Warnung in den sozialen Netzwerken. Da Tollwut ohne rechtzeitige Behandlung fast immer tödlich verläuft, wurden alle Personen, die Kontakt mit dem Tier hatten, aufgefordert, sich sofort in ärztliche Behandlung zu begeben.

„Jeder ist gut beraten, Wildtiere zu meiden, da jedes warmblütige Tier Tollwut übertragen kann“, hieß es in der Mitteilung des Gesundheitsamtes. Der Zustand des achtgährigen Jungen ist derzeit nicht bekannt, er erhält jedoch die notwendige medizinische Versorgung. (jag)

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