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Drama in den BergenPlötzlich belagert Braunbär vier Bergsteiger am Gipfel

Braunbär auf Berg.

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Vier Kletterer sitzen in den Bergen im Norden Japans stundenlang fest, weil ein riesiger Braunbär ihnen den Weg versperrt, bis ein Rettungshelikopter kommt. (Symbolbild)

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Vier Kletterer sitzen stundenlang auf einem Berg fest, weil ein Braunbär ihnen den Weg versperrt, bis ein Rettungshelikopter kommt.

Schock-Begegnung in schwindelerregender Höhe: Wie das US-Magazin „People“ berichtet, ist ein simpler Ausflug in den Bergen im Norden Japans zu einem absoluten Albtraum geworden. Vier Bergsteiger wurden am Wochenende plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten, weil ein bedrohlich wirkender Braunbär direkt vor ihnen auftauchte und den einzigen Rückweg blockierte.

Der Vorfall ereignete sich auf einem 2141 Meter hohen Berg in der Region Hokkaido. Ein Wanderer in seinen 60ern befand sich im Abstieg, als er das Tier in etwa 50 Metern Entfernung auf dem Pfad bemerkte. Nach Angaben der Polizei hatte der rund eineinhalb Meter große Bär den Weg blockiert und verharrte an dieser Stelle.

Unverhoffte Begegnung in 2141 Metern Höhe

Kurz darauf erreichten drei weitere Kletterer den Standort des Mannes. Der Gruppe wurde umgehend bewusst, dass eine Fortsetzung des Abstiegs an dieser Stelle unmöglich war. Da das Tier den einzigen Pfad ins Tal blockierte, verblieben die vier Personen auf der Route und warteten auf Hilfe.

Nach quälend langen Minuten des Wartens setzte einer der Bergsteiger schließlich einen Notruf ab. Die Retter schickten sofort die Luftrettung los. Ein Hubschrauber musste anrücken, um die blockierten Wanderer aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Evakuierung durch die Luftrettung

Insgesamt dreieinhalb Stunden verbrachten die Kletterer auf dem Berg, bevor sie per Hubschrauber evakuiert werden konnten. Der Einsatz verlief erfolgreich, sodass die vier Personen unversehrt blieben. Nach offiziellen Angaben der zuständigen Behörden wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Die BBC meldet für das vergangene Jahr mit 238 Vorfällen und 13 Toten einen historischen Höchststand bei Bärenattacken in Japan. Laut dem britischen Sender stellte das Umweltministerium deshalb Gelder bereit, um gezielt Jäger für den Schutz von Wohngebieten anzuheuern.

Im darauffolgenden Monat warnten zudem die US-Konsulate Reisende vor den aggressiven Raubtieren im Norden des Landes. Zuletzt berichtete CBS News unter Berufung auf die Agence France-Presse von fünf weiteren Todesopfern seit dem Frühjahr. (jag)

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