Vegan-Koch reagiert Staatsschutz dreht Attila Hildmanns Wohnung auf links und wird fündig

Attila Hildmann bestätigte auf Instagram, dass es zu einer Durchsuchung gekommen sei (hier ein Foto vom Juni 2020).

Attila Hildmann bestätigte auf Instagram, dass es zu einer Durchsuchung gekommen sei (hier ein Foto vom Juni 2020).

Staatsschützer der Brandenburger Polizei haben am Dienstag (18. November 2020) die Wohnung von Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht. Der Vegan-Koch nennt sich selbst „ultrarechts“ und einen Verschwörungsprediger.

Potsdam.  Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, bestätigte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Dienstag auf Anfrage.

In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram bestätigte Attila Hildmann den Polizeieinsatz. Er stellte sich dabei selbst als Opfer politischer Verfolgung dar und wiederholte seine Aussagen, dass Deutschland kein sicheres Land mehr sei.

Verdacht der Volksverhetzung gegen Attila Hildmann

Bei der Staatsanwaltschaft Cottbus laufen nach Angaben des Polizeisprechers Herbst mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Die acht Beamten des Landeskriminalamts und der Polizeidirektion Ost hätten sechs Laptops und Computer, mehrere Mobiltelefone und weitere Speichermedien beschlagnahmt, sagte Herbst.

Polizei hielt Attila Hildmann Gefährderansprache

„Das Ziel war, die Begehung weiterer Straftaten im Internet zu erschweren“, berichtete Herbst. Außerdem hätten die Beamten eine Gefährderansprache gehalten. (dpa, so)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.