Bei einer großangelegten Kontrolle hat der Zoll im Rheinland zahlreiche Paket-Dienste unter die Lupe genommen.
Zoll-Razzia im RheinlandViele Verdachtsfälle bei Paket-Diensten

Copyright: Hauptzollamt Krefeld
Bei einer großangelegten Kontrolle im Rheinland nahm der Zoll die Paket-Branche ins Visier.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Krefeld hat am 6. Mai 2026 eine großangelegte Razzia im Kurier-, Express- und Paketdienstleistungsgewerbe durchgeführt. Der Einsatz fand in mehreren Städten wie Mönchengladbach, Viersen, Korschenbroich, Neuss und Kempen statt.
Unterstützung bekamen die Zöllnerinnen und Zöllner von der Bezirksregierung Düsseldorf und der Polizei Viersen. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte an den Kontrollen beteiligt.
Zoll-Razzia mit krasser Bilanz: 45 Verdachtsfälle
Während der Maßnahmen wurden die Beschäftigungsverhältnisse von mehr als 200 Fahrerinnen und Fahrern überprüft. Die Bilanz: In 45 Fällen besteht nun ein weiterer Prüfungsbedarf.
Die Liste der Verdachtsfälle ist lang: In acht Fällen geht es um Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften, in 14 Fällen um die mögliche Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen. Zudem gibt es drei Verdachtsfälle der illegalen Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern, fünf wegen möglichen Leistungsmissbrauchs und drei wegen Scheinselbstständigkeit.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. Ob und in welchem Umfang Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet werden, werden die nun folgenden Prüfungen zeigen. (red)
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