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NACH WAHL-KATASTROPHESPD-CHEF IN NRW RECHNET MIT BERLIN AB

Jochen Ott - SPD-Spitzenkandidat für die NRW Landtagswahl 2027

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

SPD-Landtagsfraktionschef Jochen Ott fordert bei der NRW-Landtagswahl 2027 Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) heraus. (Archivbild)

Jochen Ott, der starke Mann der SPD in NRW, hat die Nase voll. Er will keine Diskussionen über Köpfe mehr.

Jetzt reicht's! Eine unmissverständliche Botschaft vom Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Jochen Ott, der für die Sozialdemokraten bei der NRW-Wahl ins Rennen geht, hält nichts von einem Austausch der Bundesspitze, um seine Partei wieder auf Kurs zu bringen.

„Wir haben doch die Erfahrung gemacht in der SPD, Personalwechsel alleine bringen doch da nichts. Sondern dann kommt der Nächste und dann gibt es wieder die Diskussion“, erklärte der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Landtag gegenüber dem WDR 5-„Morgenecho“, wie die dpa meldet.

Ott will mehr Gefühl und Taten statt Worte

Die Sozialdemokraten sollen endlich aufhören, nur über Schwierigkeiten zu reden, und stattdessen aktiv werden. „Und wir brauchen vor allen Dingen auch mehr Emotionen, dass die Leute sehen, wir wollen auch noch, wir kämpfen dafür“, forderte Ott.

Ott sieht den Kern des Problems darin, wie die SPD gesehen wird: als Partei, die „zu stark als Partei der sozialen Absicherung anstatt des sozialen Aufstiegs“ gilt. Eine Kurskorrektur sei nötig, damit eine Rückkehr zum Erfolg möglich wird.

Zoff um Klingbeil und Bas nach den Wahl-Klatschen

Die heftigen Verluste der SPD bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hatten eine parteiinterne Diskussion um die Doppelspitze aus Lars Klingbeil und Bärbel Bas entfacht, so berichtet die dpa. Einzelne Stimmen verlangten, dass Partei- und Regierungsfunktionen getrennt werden.

Ott verlangt eine neue Perspektive. „Wir müssen einfach in der Breite der SPD verstehen, dass dieses Land an manchen Stellen nicht mehr funktioniert und dass wir es nach vorne bringen müssen“, äußerte sich der Politiker aus NRW, der im April 2027 gegen Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei der Landtagswahl antreten wird. (red)

Die Sozialdemokraten benötigen „eine Geschichte, wo die Leute spüren, wir haben verstanden, wo das Problem ist“, unterstrich Ott. Zwar würden sich viele Bürger eine kraftvolle SPD wünschen, aber er gibt zu: „Aber wir haben das nicht so gut hinbekommen in den letzten Jahren.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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