Abo

Skurrile FotosBrummi-Fahrer mit „schnurrendem Motor“

Ein Mann sitzt am Steuer eines Lkw, direkt neben ihm hockt eine Katze.

Auf der A2 nahe des Kamener Kreuzes wurde Mitte Januar 2026 ein Lkw-Fahrer mit Katze geblitzt.

Schon süß: Ein Lkw-Fahrer wurde mit seiner Katze als Beifahrerin geblitzt und reiht sich in die Kategorie skurriler Blitzerfotos ein.

Blitzerfotos sind fast immer ärgerlich, manchmal aber auch zum Schlapplachen. Wie im Fall eines Lkw-Fahrers, der kürzlich auf der A2 nahe des Kamener Kreuzes geblitzt wurde. Der hatte nämlich 'nen Kater – nicht alkoholbedingt, sondern als Beifahrer!

Okay, es kann auch eine Katze gewesen sein. Auf jeden Fall gehört es zu den lustigsten Blitzerfotos. 

Katze als Beifahrer: Polizei mit ernsten Worten

„Mit schnurrendem Motor fährt ein Lkw-Fahrer in Richtung Oberhausen (...)“, heißt es auf der Facebookseite der Dortmunder Polizei launig. Das Foto dazu ist aber auch zu niedlich. Fahrer und Fellträger dicht an dicht hinterm Steuer. Und prompt hatte die Radar-Messanlage ausgelöst, weil Herrchen 6 km/h zu schnell war. 

„Nach einigen Aaaa's und Ooooh's müssen wir aber den Zeigefinger (oder die Pfote?) erheben“, schob die Polizei hinter und stellte klar: „Haustiere werden rechtlich als Sache bewertet. Beim Transport in einem Fahrzeug gelten sie als Ladung. Klingt komisch, ist aber so.“

Die Mitnahme von Tieren zum Beispiel auf dem Beifahrersitz sei erlaubt, allerdings müsse die „Ladung“ gesichert werden, beispielsweise durch eine geeignete Transportbox oder spezielle Brustgeschirre mit Gurt. „Denn bei einem Unfall oder einer Vollbremsung kann es lebensgefährlich für Mensch und Tier werden“, so die Dortmunder Polizei. 

Die hatte es bereits im Herbst 2024 mit einem Mitglied der „Muppet-Show“ zu tun. Möglich wäre auch aus der Sesamstraße. Auf jeden Fall trug der Autofahrer oder -fahrerin viel Plüsch und hatte drollige Glupschaugen. 

So saß der Fahrer (oder die Fahrerin) am Steuer. Foto: PP Dortmund.

"Muppet" wird am 20. September 2024 auf der A45 zwischen dem Auotbahnkreuz Dortmund-Süd und dem Westhofener Kreuz geblitzt.

Die Polizei nannte die Maskerade der Person, die am 20. September 2024 zu schnell auf der A45 unterwegs war, vermeintlich witzig. Fakt sei, dass diese Kostümierung das Sichtfeld stark einschränke und das Unfallrisiko damit deutlich steige. Wer einen schweren Unfall verursache, verantworte nicht nur Sachschäden, sondern töte im schlimmsten Fall auch einen Menschen. 

„Aus dem Spaß mit einer Maske aus der Muppet-Show wird dann schnell ernst. Den Angehörigen eines Getöteten hilft es dann auch nicht weiter, wenn der Verursacher den Masken-Spaß vor Gericht unter Tränen bereut“, so ein Polizeisprecher.

Auch Pferde schafften es aufs Blitzerfoto

Auch tierisch: ein Blitzerfoto in Ratingen. Dort galoppierte am 16. September 2021 ein Pferd samt Reiterin in die Radarfalle – mit 61 km/h, wo nur 50 erlaubt sind. 

Es stellte sich allerdings heraus, dass der Wert einem Opel zu zurechnen gewesen wäre. Dessen Fahrer wäre geblitzt worden, wäre nicht in genau demselben Moment die Frau an der Linse des Messgeräts vorbeigeritten. 

Im Juni 2011 schaffte es ein Pferd auch ohne Reiterin auf ein gratis Foto. Von einer Koppel ausgebüxt, galoppierte es in Meppen über eine Hauptstraße und wurde prompt geblitzt. Auch hier wurde die Radarfalle nicht vom Gaul, sondern von einem Autofahrer ausgelöst. 

Ein Pferd galoppiert über eine stark befahrene Straße.

Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen (Foto vom 01.06.2011).

In München schafften es sogar der Nikolaus und sein Krampus (seinem bösen Begleiter) auf ein Blitzerfoto. Die beiden wurden im Dezember 1998 im Mercedes mit 60 km/h in einer 50er-Zone erwischt.

In einem Fahrzeug sitzen zwei Männer

In einem Fahrzeug sitzen zwei Männer: einer im Nikolauskostüm, der andere als Krampus verkleidet.

Angesichts der geringfügigen Überschreitung und des Termindrucks, unter dem der Heilige Nikolaus an dem Tag gestanden haben muss, beließen es die Ordnungshüter bei einer Verwarnung, hieß es damals. 

Einsatzkräfte arbeiten Ende Januar an einem Waldgebiet. In Dormagen ist die Leiche eines Jugendlichen gefunden worden.

Entsetzen in Dormagen

Toter 14-Jähriger: Es herrscht schreckliche Gewissheit