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Schockanrufe in NRWBetrüger bringen Senioren-Ehepaar um Goldbarren

Ein älterer Menschen sitzt in seiner Wohnung und hält ein Mobiltelefon in der Hand auf dem Display des Telefons ist die 110 zu lesen.

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Mit einem Schockanruf über eine angebliche Not-OP brachten Trickbetrüger ein Wuppertaler Ehepaar um mehrere Goldbarren. (Symbolbild)

Mit einem Schockanruf über eine angebliche Not-OP brachten Trickbetrüger ein Wuppertaler Ehepaar um mehrere Goldbarren. Polizei sucht Zeugen.

Die im Bereich Dönberg lebenden Eheleute erhielten gegen 10.30 Uhr einen Anruf ihrer vermeintlichen Tochter. Sie gab an, dass sie im Krankenhaus liegen würde und forderte für eine medizinische Behandlung Bargeld. Anschließend fuhr der 85-jährige Mann zu seiner Bank und brachte Goldbarren mit nach Hause. In einem weiteren Telefonat wurde ihm mitgeteilt, dass er ein Wuppertaler Krankenhaus aufsuchen und ein Formular für die vermeintliche medizinische Behandlung unterschreiben solle.

Während der Mann das Krankenhaus aufsuchte, riefen die Täter abermals auf dem Festnetztelefon an. Man erreichte die 83-jährige Ehefrau und drängte sie dazu, das Gold einem Mann zu übergeben. Dieser erschien zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr an der Wohnanschrift der Geschädigten. Hierbei übergab sie dem Mann widerrechtlich einen Teil des Golds. Die Person ist circa 170 cm groß, hat eine untersetzte Figur, sah ungepflegt aus und trug dunkle Kleidung.

Nach der Übergabe meldeten sich die Täter erneut und forderten die Seniorin auf, weitere Goldbarren in der Nähe eines Krankenhauses an der Krankenhausstraße in Dortmund zu übergeben. Sodann begab sich die Geschädigte nach Dortmund und übergab weiteres Gold an einen unbekannten Täter.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, sich unter der 0202/284-0 zu melden.

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  1. Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt.
  2. Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei unter der 110 an!
  3. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert werden.
  4. Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen: Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  5. Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Rückfragen bitte an: Polizei Wuppertal Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0202/284-2020 E-Mail: pressestelle.wuppertal@polizei.nrw.de (ots)

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