Mit einer unfassbar dreisten Masche brachten Betrüger eine 88-jährige Frau aus Möhnesee um ihr Vermögen.
Falsche BKA-BeamteSeniorin (88) um sechsstellige Summe gebracht

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Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche mit falschen Polizeibeamten. (Symbolfoto)
Ein Anruf von einem falschen BKA-Beamten, ein Besuch von angeblichen Kollegen – und schon war eine 88-jährige Seniorin aus Möhnesee um ihr Vermögen gebracht. Die Polizei meldete den Fall am Mittwoch (14. Januar 2026).
Der Schwindel begann bereits am Dienstag (13. Januar) mit einem Anruf. Ein Mann, der sich als „Herr Fischer vom Bundeskriminalamt“ ausgab, tischte der Seniorin eine Lüge auf: Kriminelle seien in der Gegend unterwegs, ihre Wertsachen müssten dringend gesichert werden.
Betrüger räumen Tresor aus und plündern Konto
Kurz nach dem Anruf standen zwei angebliche BKA-Mitarbeiter vor der Tür der Frau in der Straße „Seeblick“. Die Männer überzeugten die 88-Jährige, ihnen den Tresor zu öffnen. Sie nahmen den gesamten Goldschmuck mit, laut Polizei ein Wert im sechsstelligen Bereich.
Die Dreistigkeit der Täter kannte keine Grenzen: Sie brachten die Frau dazu, einen hohen vierstelligen Betrag zu überweisen und luchsten ihr auch noch zwei Bankkarten samt PINs ab. Mit den Karten hoben sie am Dienstagabend (19.45 Uhr) und in der Nacht zu Mittwoch (0.00 Uhr) an Geldautomaten einen mittleren vierstelligen Betrag ab.
Polizei jagt die Täter und warnt
Von den Tätern liegt eine Beschreibung vor: Beide sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt sein und akzentfrei Hochdeutsch gesprochen haben. Einer wird mit krausen schwarzen Haaren und Vollbart beschrieben, bekleidet mit einer schwarz-weiß gemusterten Jacke. Der andere hatte kurze schwarze Haare.
Die Kriminalpolizei Soest bittet Zeugen und Zeuginnen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 02921/91000 zu melden.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich: „Legen Sie am besten direkt auf, wenn Unbekannte anrufen. Lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre Wohnung und übergeben Sie auf keinen Fall Wertsachen an diese.“ (red)
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