Quarantäne 30.000 Schüler in NRW sind aktuell betroffen

Regelbetrieb trotz Pandemie: 30.000 Schüler in NRW sind nach aktuellsten Rückmeldungen in Quarantäne geschickt worden. Unser Symbolbild wurde 2020 aufgenommen.

Regelbetrieb trotz Pandemie: 30.000 Schüler in NRW sind nach aktuellsten Rückmeldungen in Quarantäne geschickt worden. Unser Symbolbild wurde 2020 in einer Grundschule aufgenommen.

Aktuelle Zahlen belegen: 30.000 Schüler in NRW sind aktuell in Quarantäne. Bislang wurde bei mehr als 6500 von ihnen eine Corona-Infektion nachgewiesen.

Düsseldorf. Gut 30.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellsten Rückmeldungen in Quarantäne geschickt worden. Wie das Schulministerium am Montag, 30. August, mitteilte, befanden sich zum Stichtag 26. August 30.018 Schülerinnen und Schülern in Quarantäne - und damit 1,6 Prozent der Schülerschaft.

In dieser Gruppe wurde bei etwa 0,35 Prozent - 6561 Personen - tatsächlich eine Corona-Infektion bestätigt. Der Höchststand bei den von Quarantäne betroffenen Schülern war im November 2020 bei 73.836 Kindern und Jugendlichen erreicht worden.

Beim Lehrpersonal war den jüngsten Angaben zufolge für 0,2 Prozent - 286 Kräfte - Quarantäne angeordnet worden. Und bei 0,08 Prozent von ihnen bestätigte sich eine Infektion.

Schule in NRW trotz Corona: Impfquote steigt laut Yvonne Gebauer

Das Schulministerium wies darauf hin, dass aber nicht die Daten aller Schulen, Schüler und Lehrer erfasst wurden: An der wöchentlichen Abfrage des Ministeriums beteiligten sich demnach knapp 4000 der insgesamt 4844 befragten öffentlichen Schulen - mit fast 1,85 Millionen Schülern und rund 140.500 Lehrkräften. Das entspreche einer Rückmeldequote von 82,3 Prozent der Schulen. Bei den bestätigten Corona-Fällen sind zudem auch außerschulische Tests - etwa bei Reiserückkehrern - enthalten.

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sagte, die Impfquote steige auch in der Schülerschaft erfreulich an. Eine anonymisierte Umfrage haben ergaben, dass 87,5 Prozent des Lehrpersonals vollständig geimpft sei. Zusammen mit den Infektionsschutzmaßnahmen und den zwei wöchentlichen Tests seien die Schüler „die unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes am besten überwachte Personengruppe“.

Die insgesamt kletternden Corona-Infektionswerte spiegelten sich allerdings auch in den Schulen, wobei die Zahl der Fälle aber weiter auf einem „niedrigen Niveau“ sei. So lautet zumindest die Interpretation von Schulministerin Yvonne Gebauer... (dpa/dok)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.