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Scholz und Laschet Wiederaufbau der Krisengebiete wird „viele Milliarden verschlingen“

Armin Laschet (CDU, 2.v.l), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat, und Olaf Scholz (SPDr), Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat, kommen zu einem gemeinsamen Pressestatement. Die beiden Kanzlerkandidaten machten sich ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter.

Armin Laschet und Olaf Scholz besuchen am Dienstag (3. August) die Flutgebiete bei im Rhein-Erft-Kreis.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht davon aus, dass der Wiederaufbau nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als sechs Milliarden Euro kosten kann.

Der Wiederaufbau in den von schweren Unwettern verwüsteten Gebieten im Westen Deutschlands wird nach Schätzung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) „viele Milliarden verschlingen“.

„Das Geld steht vom Bund und von den Ländern bereit“, sagte der Vizekanzler am Dienstag (3. August) bei einem gemeinsamen Besuch mit NRW- Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in Stolberg. Mit der Aufbauarbeit könne sofort begonnen werden.

„Bund und Land werden das zusammen stemmen“, sagte Ministerpräsident und Unionskanzlerkandidat Laschet. „Aber es wird trotzdem danach ein anderes Land werden in diesen Städten.“ Hochwassergefahr werde auch in Zukunft immer wieder bestehen. Die Städte müssten daher „hochwasserresilient“ wieder aufgebaut werden, mahnte Laschet.

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Scholz erwartet mehr als sechs Milliarden Euro an Hochwasserschäden

Für die Beseitigung der durch das letzte große Hochwasser in Deutschland verursachten Schäden seien bis heute sechs Milliarden Euro ausgegeben worden, sagte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Es sei „sehr gut möglich“, dass der Wiederaufbau nach der aktuellen Flutkatastrophe allein in den beiden am meisten zerstörten Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr kosten werde.

Auch nicht von den Unwettern betroffene Länder würden sich an der Wiederaufbauhilfe beteiligen. Zudem wolle das Bundeskabinett bereits am Mittwoch über Erleichterungen für Unternehmen in der betroffenen Region entscheiden. „Das was man mit Geld in Ordnung bringen kann, das werden wir mit Geld in Ordnung bringen“, versicherte Scholz. (dpa)

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