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Öffentlicher DienstNRW plant große Reform – das ändert sich für euch

Aktenstapel

Copyright: Malin Wunderlich/dpa

Das Land NRW plant eine Modernisierungsoffensive für den öffentlichen Dienst. (Symbolbild)

NRW will den Staatsdienst modernisieren. Das kommt auf euch zu.

Der Staatsdienst in Nordrhein-Westfalen steht vor einer Generalüberholung, um ihn anziehender zu machen. Hierfür präsentierte die schwarz-grüne Koalition nun ein umfangreiches Reformpaket, wie die dpa meldet. Vorgesehen sind Neuerungen bei Arbeitszeitregelungen, Zuschüssen, der Altersvorsorge und sogar die Option auf ein Jobrad.

Das Gesetzesvorhaben soll dem Landtag noch vor der parlamentarischen Sommerpause vorgelegt werden. Sollte alles glattgehen, könnten die neuen Regelungen ab 2027 wirksam werden.

Mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit

Ein Kernpunkt der Neuerungen betrifft die Arbeitszeit: Für Beamte ist vorgesehen, dass die 41. Wochenstunde zukünftig einem Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben wird. Dieses angesparte Guthaben lässt sich dann für bezahlte Auszeiten vor der Pensionierung einsetzen.

Für das Lehrpersonal gibt es eine spezielle Regelung: Ihnen wird wöchentlich eine halbe Pflichtstunde angerechnet. Die schon existierenden Langzeitkonten, auf denen beispielsweise Mehrarbeit verbucht wird, sollen davon unberührt bleiben.

Jobrad, höhere Zulagen und früherer Start

Auch finanziell und im Arbeitsalltag sind Änderungen geplant. Das System der Zuschläge wird verschlankt und die Beträge sollen leicht angehoben werden. Damit der Tagesablauf anpassungsfähiger wird, könnt ihr in Zukunft bereits um 6.00 Uhr den Dienst antreten, anstatt wie bislang erst um 6.30 Uhr.

Ein zeitgemäßes Plus: Ein Leasing-Modell für Dienstfahrräder soll realisiert werden. Ihr könntet demnach bald mit einem Firmenrad zur Arbeit kommen.

Leichterer Wechsel in die Privatwirtschaft

Die Landesregierung möchte auch den Übergang vom Staatsdienst in die freie Wirtschaft erleichtern. Wer auf eigenen Wunsch geht, soll eine andere Form der Altersabsicherung bekommen, um wegfallende Pensionsansprüche zu kompensieren. Ebenso sollen die Optionen für einen Zuverdienst nach dem Pensionsantritt optimiert werden.

Diese Neuerungen sind ein weiterer Baustein, um die Anziehungskraft des Staatsdienstes zu erhöhen. Schon im Vorjahr verabschiedete der Landtag ein Gesetz zur Neugestaltung des Laufbahnrechts. Laut dem Statistischen Landesamt (IT.NRW) arbeiteten Mitte 2024 knapp 283.000 verbeamtete Personen in NRW, Richterinnen und Richter eingeschlossen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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