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ADAC erwartet RückreisewelleHerbstferien-Ende in NRW: Wann und wo es eng wird

Der Verkehr staut sich auf der Autobahn 1 vor dem Autobahnkreuz Leverkusen.

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Zum Ferienende kann es voll werden auf den Autobahnen. (Symbolbild)

Auf NRWs Autobahnen wird es ab Freitag (30. Oktober) voll. Ein Verkehrschaos erwartet der ADAC am letzten Ferienwochenende aber nicht.

2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler kehren bald in den Alltag zurück, denn die zwei Wochen Herbstferien neigen sich dem Ende zu. Am kommenden Wochenende wird eine Rückreisewelle erwartet. Die entscheidende Frage lautet: Wo wird es eng?

Schon am Freitag (30. Oktober) dürfte es auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen voll werden, schätzt der ADAC Nordrhein. Dann trifft der Rückreiseverkehr auf den Berufsverkehr.

Rückreisewelle am Ferienende: Wann es auf den Straßen eng wird

Am Samstag (31. Oktober) erwartet der ADAC am Vormittag den größten Reiseverkehr. Ein Verkehrschaos durch den Ferienverkehr sei jedoch nicht zu erwarten, betonte ein Sprecher. Das belegten die Staudaten der vergangenen Jahre für den letzten Samstag und Sonntag der Herbstferien.

Auch am Samstag (31. Oktober) und Sonntag (1. November) drohen Staus an Engpässen, vor allem auf den Routen aus den Niederlanden und von der Nordsee zurück, so der Sprecher. Als Beispiele nannte er die Autobahnen A1, A3 und A40.

Am letzten Ferienwochenende sollen Autofahrer laut ADAC allerdings deutlich entspannter ans Ziel kommen als an den ersten beiden. Denn da sorgten Vollsperrungen wegen Baustellen und Sturmschäden für Einschränkungen.

Sperrungen auf Abschnitten der A3, A40 und A43 ließen auf den Ausweichrouten lange Staus entstehen, sowohl auf den Autobahnen als auch in den Innenstädten. Am zweiten Wochenende legten Sturmschäden zeitweise Strecken lahm, unter anderem auf der A1 und der A57.

Bahnsperre endet am Freitagabend, Staumonat November kommt

Die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen/Essen endet laut ADAC am Freitagabend (30. Oktober). Danach müssten weniger Reisende aufs Auto ausweichen.

Mit dem November beginnt in Nordrhein-Westfalen der Staumonat Nummer 1. Viele Pendler steigen im Herbst wieder aufs Auto um, und bei den meisten Berufstätigen sei der Jahresurlaub inzwischen aufgebraucht, erklärte der ADAC-Sprecher. Hinzu kommen Baustellen, Autobahnsperrungen und Einschränkungen im Bahnverkehr.

Auch zum Monatsende müsse mit wetterbedingten Einschränkungen gerechnet werden, je nach Lage etwa durch Sturm, Nebel oder Glätte. (dpa/red)